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China reagiert verärgert auf Trumps Nordkorea-Vorwürfe 



epa06970164 (FILE) - US President Donald J. Trump (R) and North Korean Chairmain Kim Jong-un (L) depart after a signing ceremony during their historic DPRK-US summit, at the Capella Hotel on Sentosa Island, Singapore, 12 June 2018 (reissued 25 August 2018). According to media reports on 24 August 2018, US President Donald J. Trump announced the cancellation of Secretary of State Mike Pompeo's planned trip to North Korea. Making the announcement via Twitter, President Trump cited North Korea's lack of progress in denuclearization efforts as the reason for the cancellation.  EPA/KEVIN LIM / THE STRAITS TIMES /   EDITORIAL USE ONLY

Bild: EPA/THE STRAITS TIMES / SPH

China hat verärgert auf die Absage der Reise von US-Aussenminister Mike Pompeo nach Nordkorea und den Vorwurf der mangelnden Unterstützung bei der Entwaffnung Pjöngjangs reagiert. Peking teilte am Samstag mit, es habe wegen der Beschuldigungen von US-Präsident Donald Trump eine offizielle diplomatische Beschwerde eingereicht.

Die Erklärung der USA widerspreche «grundlegenden Fakten» und sei «unverantwortlich», erklärte der chinesische Aussenamtssprecher Lu Kang. Alle beteiligten Parteien sollten mehr «Ernsthaftigkeit und Flexibilität» an den Tag legen statt «launisch» zu sein und die «Schuld anderen zu geben».

Trump hatte am Freitag im Kurzbotschaftendienst Twitter geschrieben, da es «keine ausreichenden Fortschritte bei der Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel» gebe, werde die geplante Pompeo-Reise nach Nordkorea nicht stattfinden.

Der US-Präsident warf zugleich Nordkoreas Verbündetem China vor, nicht im selben Masse bei Pjöngjangs Entwaffnung mitzuwirken wie bisher, weil die USA eine härtere Haltung im Handelsstreit mit Peking einnähmen.

Pompeo hatte für die kommende Woche einen Besuch in Pjöngjang angekündigt. Es wäre sein insgesamt vierter seit seiner Nominierung zum Aussenminister Ende April gewesen, und der zweite seit dem viel beachteten Gipfeltreffen von Trump und dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un im Juni in Singapur.

Damals hatte der nordkoreanische Machthaber zwar einer «Denuklearisierung» seines Landes zugestimmt. Genauere Definitionen, ein Zeitplan oder Kontrollmassnahmen wurden jedoch nicht genannt, weshalb die Vereinbarung vielfach als zu vage kritisiert wurde. (sda/afp)

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1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 26.08.2018 11:01
    Highlight Highlight Ich werde das Gefühl nicht los das Trump erwartet das alle vor ihm auf die Knie fallen.

    Er hat aber einen Vertrag mit Kim Unterschrieben, der Nichtssagender nicht sein könnte, keine konkreten Zahlen, keine Ziele nur PR gebrabel.

    Und wenn er mit der Halben Welt inkl. den direkten Nachbaren Kanada und Mexiko Handelskriege anzettelt ja was glaubt er den wie die Reagieren?
    Kommt davon das man sich nur Arschkriecher ins Kabinett holt die den GOAT ununterbrochen Schmeicheln und Huldigen müssen und so eine "Alternative Realität" aufbauen.
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