DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Im Tessin müssen seit November alle Schüler und Schülerinnen ab der 6. Klasse eine Maske tragen im Unterricht.
Im Tessin müssen seit November alle Schüler und Schülerinnen ab der 6. Klasse eine Maske tragen im Unterricht.Bild: keystone

Diese Länder setzten im Kampf gegen Corona auf Schulschliessungen

Während in der Schweiz zurzeit keine Schulschliessungen geplant sind, gilt für Schulkinder in Deutschland und Österreich wieder Fernunterricht. Eine Karte zeigt, wo die Schule wann geschlossen waren oder wieder sind.
07.01.2021, 11:02

«Das ist eine Kantonsangelegenheit», meinte Bundesrat Alain Berset an der Pressekonferenz vom Mittwoch zum Thema Schulschliessungen. Zwar hofft er, dass Schulschliessungen nicht nötig werden – aber man müsse trotzdem bereit sein.

>> Coronavirus: Alle News im Liveticker

Das folgende Gif zeigt die Schulschliessungen über Zeit. Während heute vor einem Jahr noch alle Schulen regulär geöffnet waren (türkis), musste China seine Lernstätten am 26. Januar 2020 als erste komplett schliessen (rot).

Wenige Wochen darauf folgten fast alle Länder der Welt. Laut den Wissenschaftern der Oxford Universität, die diese Karte herausgeben, öffnete die Schweiz im Frühsommer als einziges mitteleuropäisches Land wieder die Schulen.

Im Sommer 2020 galt dann für viele Länder eine Empfehlung zur Schulschliessung (gelb) oder die Schulen wurden teilweise – so zum Beispiel abhängig von der Stufe – geschlossen (orange).

Animiertes GIFGIF abspielen
Bild: owid/watson

Hier findest du eine interaktive Version der Karte. Mit dem Slider kannst du die Situation über Zeit beobachten.

Findest du, die Schulen in der Schweiz sollten geschlossen werden?

(lea)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

15 Design-Fails in Schulen

1 / 17
15 Design-Fails in Schulen
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Alain Berset über die Schulen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

38 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
7siech
07.01.2021 12:36registriert Oktober 2015
Für Kinder, Jugendliche und ihre Eltern stellt Corona im Vergleich zu anderen Risiken keine erhöhte Gefahr da. Auch wird das Gesundheitssystem aktuell coronabedingt nur am Rande durch Kinder und ihre Eltern belastet. Kinder und Jugendliche (und ihre Eltern) werden von den gesellschaftlichen Folgen aber erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Nun auch das Recht auf Bildung in Frage zu stellen halte ich für sehr gefährlich, nicht nur für die Kinder und Jugendlichen selber, sondern für die gesamte Gesellschaft. Schulschliessungen sollten die allerletzte aller möglichen Massnahmen darstellen.
199122
Melden
Zum Kommentar
avatar
koalabear
07.01.2021 12:27registriert April 2016
Alle, die Schulschliessungen befürworten sollen auf einen Teil des Lohnes verzichten und in einen Fonds einzahlen. Da den Kindern und Jugendlichen massive Bildungslücken zugemutet werden, haben sie Mühe einen besser bezahlten Job zu erhalten. Da dies willentlich geschieht, sollen die Befürworter die Jungen entschädigen müssen. Alle Länder, in denen den Kindern Bildung vorenthalten werden, werden dich noch erstaunt die Augen reiben, wenn die Folgen sichtbar werden. Zum Schutz der Alten wird die Zukunft zu unserer Kinder aufs Spiel gesetzt und sie müssen dann die Kosten tragen.
188146
Melden
Zum Kommentar
avatar
Neunauge
07.01.2021 17:14registriert November 2014
Als Lehrperson kann ich nur wiederholen, was niemand hören will: Schutzkonzepte tönen gut und gehen an der Realität vorbei.
11070
Melden
Zum Kommentar
38
Biden nennt Supreme Court «extremistisches Gericht»

US-Präsident Joe Biden hat das Oberste US-Gericht nach seiner Entscheidung zum Abtreibungsrecht erneut mit scharfen Worten attackiert. «Ich teile die öffentliche Empörung über dieses extremistische Gericht», sagte Biden am Freitag bei einer Schalte mit Gouverneurinnen und Gouverneuren. Das Gericht wolle Amerika in die Vergangenheit zurückversetzen und Rechte beschneiden. Unter Ex-Präsident Donald Trump ist der Supreme Court weit nach rechts gerückt. Biden deutete auch an, dass er vor den Kongresswahlen im Herbst keine Möglichkeit sieht, eine uralte Regel im Senat auszusetzen, um in den USA per Gesetz ein landesweites Recht auf Abtreibung durchzusetzen.

Zur Story