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Justin Trudeau richtete sich am Montag auch im TV an die Kanadier: «Genug ist genug. Geht nach Hause und bleibt zu Hause.»
Justin Trudeau richtete sich am Montag auch im TV an die Kanadier: «Genug ist genug. Geht nach Hause und bleibt zu Hause.»
Bild: AP

Trudeau macht's wie Berset und lanciert Challenge gegen Coronavirus

24.03.2020, 15:2624.03.2020, 15:36

Der kanadische Premierminister Justin Trudeau befindet sich in einer 14-tägigen Quarantäne. Seine Ehefrau Sophie Grégoire wurde positiv auf das Coronavirus getestet. Er selber liess keinen Test machen, zog sich sicherheitshalber aber aus der Öffentlichkeit zurück. Aus der heimischen Küche hat er am Montagabend eine Twitter-Challenge lanciert.

In einminütigen Videos in den Landessprachen Englisch und Französisch forderte Trudeau seine 4,8 Millionen Follower auf, zu Hause zu bleiben und die Hygienevorschriften zu beachten, um die Infektionskurve einzuebnen (#plankthecurve). Zur Weiterverbreitung nominierte der Premier Hollywoodstar Ryan Reynolds und Schmusesänger Michael Bublé.

Die liessen sich nicht zweimal bitten und schlossen sich Trudeaus Aufruf an, Reynolds ebenfalls mit einem Video an seine mehr als 15 Millionen Follower, Bublé mit einem Tweet. Der Schauspieler nominierte seinerseits unter anderem den Komiker Seth Rogen, der Sänger seinen Kollegen Justin Bieber und Hockey-Superstar Connor McDavid.

Die Challenge dürfte sich heute fortsetzen. In Bern beobachtet man die Offensive der Kanada-Promis mit Interesse, denn Bundesrat Alain Berset hat am letzten Freitag eine ähnliche Aktion auf Twitter und Instagram gestartet und Christa Rigozzi, Rapper Stress sowie Roger Federer aufgefordert, seine Botschaft zum Schutz vor dem Coronavirus zu verbreiten.

Seither zieht die Berset-Challenge ihre Kreise im virtuellen Raum. Bisher angeschlossen haben sich unter anderem Ex-Radprofi Fabian Cancellara, Triathletin Daniela Ryf und der Sänger Bastian Baker. (pbl)

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Diese Promis, Sportler und Politiker haben das Coronavirus

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quelle: epa/anp kippa / ferdy damman
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