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Dutzende Leichen in Lastern bei New Yorker Bestatter entdeckt

Nachdem der Verwesungsgeruch die Anwohner alarmierte, entdeckt die Polizei bei einem Bestattungsunternehmen in Brooklyn mehrere Trucks voller Leichen.



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Szene ausserhalb des Bestattungsunternehmens, nachdem Anwohnende die Polizei alamierten. bild: Paul Martinka / new york post

In der Nähe einer Bestattungsfirma in New York sind Medienberichten zufolge Dutzende Leichen in mehreren Transportern gefunden worden. Das Unternehmen im Stadtteil Brooklyn habe die Fahrzeuge angemietet, weil es angesichts der vielen Toten in der Coronavirus-Pandemie keinen Platz mehr in den eigenen Räumen gehabt habe, hiess es. Ausserdem sei der Kühlraum des Bestatters ausgefallen, schrieb die «New York Times» am Mittwoch (Ortszeit) unter Berufung auf die Polizei. Anwohnende hätten diese wegen des Verwesungsgeruchs aus den Lastern alarmiert.

«Für die Familienangehörigen ist das traumatisch.»

Eric L. Adams, Bezirkschef Brooklyn New york times

Der Sender CNN berichtete von bis zu 60 Leichen in vier Transportern, ABC von bis zu 100 Toten. Diese seien auf Eis liegend in Leichensäcken in den Fahrzeugen gestapelt worden und sollten eingeäschert werden. Wie viele von ihnen tatsächlich nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben seien, stehe nicht fest. Bestattern sei es angesichts der Krise erlaubt, Tote in Kühllastern aufzubahren. Mindestens einer der Wagen sei aber ungekühlt gewesen – die Körper hätten schon zu verwesen begonnen.

«Für die Familienangehörigen ist das traumatisch», sagte Brooklyns Bezirkschef Eric L. Adams laut «New York Times». Später seien die Leichen in einen gekühlten Truck verlagert worden, hiess es weiter. Die Millionenmetropole ist mit mehr als 14'000 bestätigten Toten durch das Coronavirus das Epizentrum der Krise in den USA. (adi/sda/dpa)

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