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Klage vor deutschem Gericht wegen Folgen von Corona-Impfung

Klage vor deutschem Gericht wegen Folgen von Corona-Impfung

03.07.2023, 11:2203.07.2023, 11:22
Eine junge Frau erhaelt im Kinder Impfzentrum des Kinderspitals Zuerich ihre Corona-Impfung, fotografiert am 1. Juli 2021 in Zuerich. Seit dem 28. Juli werden in Zuerich auch 12- bis 15-jaehrige geimp ...
Wird vor Gericht behandelt: Corona-ImpfungBild: keystone

Im süddeutschen Bamberg hat am Montag die Verhandlung einer Schadenersatzklage gegen den Corona-Impfstoffhersteller Astrazeneca begonnen. Die 32 Jahre alte Klägerin hatte sich im Jahr 2021 mit dem Covid-19-Vakzin des britisch-schwedischen Unternehmens impfen lassen und in der Folge eine sogenannte Darmvenenthrombose erlitten. Sie fordert von Astrazeneca mindestens 250 000 Euro Schmerzensgeld sowie 17 200 Euro für einen Verdienstausfall und bis zu 600 000 Euro für künftige Beeinträchtigungen..

Der Zivilprozess gehört zu den ersten gegen einen Corona-Impfstoffhersteller in Deutschland. Ob am Montag ein Urteil ergeht, ist unklar. Denkbar wäre auch, dass die Parteien einen Vergleich schliessen.

Die Frau war zeitweise auf der Intensivstation behandelt worden und leidet nach eigenen Angaben bis heute unter den Folgen der Impfung. Das Landgericht Hof hatte ihre Klage Anfang Januar abgewiesen. Dagegen legte sie Berufung ein. Die Anwälte des Herstellers weisen die Forderung der Klägerin zurück und verweisen auf das Urteil der ersten Instanz.

Zu Beginn des Prozesses beantragte der Anwalt der Frau zudem, den Hersteller zur Auskunft über alle Nebenwirkungen und negativen Folgen einer Impfung mit seinem Corona-Impfstoff zu verpflichten. (aeg/sda/dpa)

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