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7 Fälle, in denen Journalisten in Chemnitz angegriffen wurden

02.09.18, 14:34 03.09.18, 06:36


Chemnitz war für Journalisten in den letzten Tagen ein ungemütliches Pflaster. Zahlreiche Medienschaffende berichteten nach dem Aufmarsch von AfD, Pegida und der rechtsextremen Gruppierung Pro Chemnitz von Drohungen, Beschimpfungen und Übergriffen.

Auf Videos ist zu sehen, wie Demonstranten «Lügenpresse» skandieren, mitunter sollen Medienschaffende als Journalistenschwuchtel betitelt worden sein. Ein Reporter des ZDF sprach von einer «sehr, sehr aggressiven Atmosphäre gegenüber der Presse», wie er sie «noch nicht erlebt» habe, ein «Spiegel»-Reporter berichtete, wie ihm und seinen Kollegen mehrfach die Kamera aus den Händen geschlagen wurde. Auch der watson-Reporter Jan-Henrik Wiebe wurde am Samstag von rechtsextremen Demonstranten attackiert.

Der ARD-Reporter Patrick Gensing listete auf Twitter Fälle auf, in denen Journalisten in Chemnitz am Samstag beschimpft, bedroht oder tätlich angegriffen wurden:

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Brikne, 20.7.2017
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12Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • AndyLyss 03.09.2018 09:13
    Highlight Erschreckend und beschämend was da abgeht.
    20 5 Melden
  • Mietzekatze 02.09.2018 23:26
    Highlight Sich so verhalten (vor Kameras) und wenn der Arbeitgeber dann nichts mehr von einem wissen will, rumheulen! In Charlotteswill wars so und der Hutbürger ebenfalls... ich hoffe hier wird noch ganz vielen der Job gekündigt und anständigen Menschen gegeben! Dass da nicht viel Intelligenz dabei ist, sieht man den meisten schon an...🤷🏼‍♀️
    53 13 Melden
  • Yakari 02.09.2018 19:33
    Highlight Ohne jegliche Wertung, aber ich würde mich ehrlich gesagt nie mit einer Kamera da reinstellen. Irgendwie ist das Resultat vorhersehbar. Da reichen ein paar Idioten in der ganzen Menge.

    Sich mit einer Kamera in eine wütende Menge zu stellen endet vermutlich selten gut, ob rechts, links oder einfach nur wütend.
    23 37 Melden
    • toobitz 03.09.2018 13:51
      Highlight No-Go Areas für Journalisten in einem westlichen, demokratischen Land sollen einfach hingenommen werden? Die Demos sind relevant; soll nicht mehr darüber berichtet werden?
      28 3 Melden
    • Fly Baby 03.09.2018 14:03
      Highlight Den mutigen gehört die Welt!
      21 3 Melden
  • Hukimuh 02.09.2018 19:23
    Highlight Diesen Leuten sollte man ihr Deutschland geben wie es sie sich wünschen. Dann Mauer bauen und keinen mehr hinaus lassen. Dann hätten sie was sie möchten und wir haben unsere Ruhe!
    19 7 Melden
    • Scott 03.09.2018 19:12
      Highlight Und was unterscheidet Sie von denen, die Sie wegsperren wollen?
      2 1 Melden
  • Hukimuh 02.09.2018 19:19
    Highlight Man sollte denen einen Spiegel vorhalten. Dann können sie sich selber anschreien.
    18 5 Melden
  • The Origin Gra 02.09.2018 18:57
    Highlight Ja ne, keine Neonazis, alles Liebe und Brave Bürgersleut jaja 🤢
    72 14 Melden
  • Garp 02.09.2018 16:04
    Highlight Nazis wollen keine Meinungsfreiheit, sie wollen Diktatur. Und um die zu erreichen, ist ihnen jedes Mittel Recht.
    122 31 Melden
  • de_spy 02.09.2018 15:19
    Highlight Die, die Lügenpresse schreien, erlauben eben nur ihre eigene Lügenpresse...
    169 35 Melden
  • Maranothar 02.09.2018 14:53
    Highlight Der Umgang von Nazis mit Journalisten die ihnen nicht passen ist grschichtlich belegt. Und wie die ganze Ideologie haben sie sich nicht weiterentwickelt.
    137 30 Melden

«Lieber Herr Köppel, berichten Sie noch oder gehören Sie schon dazu?»

SVP-Nationalrat und Journalist Roger Köppel berichtet von den Demonstrationen in Chemnitz und vergisst dabei, Angriffe auf Berufskolleginnen und -kollegen zu vermelden. Ein grober handwerklicher Fehler.

Lieber Herr Köppel 

Nachdem Sie am Wochenende bei den rechten Demonstrationen in Chemnitz Feldforschung betrieben haben, bezeichnen Sie die Sachsen nun als «intellektuelle Avantgarde eines weitverbreiteten Deutschen Unbehagens». 

Ich musste sehr lachen, als ich das gelesen habe, weil das Attribut «intellektuelle Avantgarde» in Zusammenhang mit Hitlergruss zeigenden und «Ausländer raus!» schreienden Hooligan- und Neonazi-Mobs eine wirklich gute Pointe ist. 

Nach dem Lachen habe ich …

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