DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Fall Maddie McCann: Portugals Polizei sucht in Brunnen

Neue Wendung im Fall Madeleine «Maddie» McCann? Wie das portugiesische Staatsfernsehen berichtet, suchen Ermittler jetzt die Leiche des Mädchens. Zudem gebe es «tragende Beweise» für die Schuld von Christian B.

Martin Küper / t-online



Ein Artikel von

T-Online

Die portugiesische Polizei sucht offenbar in Tiefbrunnen nach der Leiche des seit 2007 verschwundenen Mädchens Madeleine McCann. Wie der staatliche TV-Sender RTP berichtet, konzentriert sich die Suche der Behörden auf Brunnenschächte in Vila do Bispo, nur wenige Kilometer entfernt von Praya da Luz. Dort war die damals Dreijährige im Mai 2007 verschwunden.

Nach Angaben des portugiesischen Fernsehens hätten die Ermittler «tragende Beweise» für die Schuld des deutschen Verdächtigen Christian B. am Verschwinden des Mädchens. Zudem sei B. inzwischen Verdächtiger in einem weiteren Vermisstenfall an der portugiesischen Algarve. 

Verdächtiger wegen Drogendelikten im Gefängnis

Madeleine «Maddie» McCann verschwand am 3. Mai 2007 aus einer Apartmentanlage in Praia da Luz. Mehr als 13 Jahre später teilten das Bundeskriminalamt (BKA) und die Staatsanwaltschaft Braunschweig Anfang Juni überraschend mit, dass ein wegen anderer Delikte inhaftierter 43-jähriger Deutscher unter Mordverdacht stehe. Dazu hatte es in der ZDF-Sendung «Aktenzeichen XY... ungelöst» einen erneuten Zeugenaufruf gegeben.

Der 43-Jährige ist vielfach vorbestraft, unter anderem mehrfach wegen Sexualstraftaten auch an Kindern, wie t-online.de berichtete . Derzeit sitzt er in Kiel wegen Drogendelikten in Haft. Parallel wurde gegen ihn wegen Vergewaltigungsvorwürfen eine Untersuchungshaft angeordnet.

Die Ermittler in Deutschland sind überzeugt, dass das Kind tot ist. Zu dieser Annahme äussern sich die Behörden in Portugal nicht. Die britische Polizei geht weiter von einem Vermisstenfall aus.

Verwendete Quellen:

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Gerechtigkeit siegt: Feel-Good-Artikel für positive Gefühle

Was struktureller Rassismus ist und warum es ihn auch in der Schweiz gibt

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Strafanzeige gegen NZZ-Autorin eingereicht – wegen Text über Transkinder

Die umstrittene Autorin Birgit Kelle hat in der NZZ einen Artikel über Transkinder veröffentlicht – und dabei kräftig ausgeteilt. Nun hat eine prominente Feministin Strafanzeige gegen Kelle eingereicht.

Für die deutsche Journalistin und Buchautorin Birgit Kelle ist Provokation das Mittel der Wahl. Und damit treibt sie regelmässig viele Berufskolleginnen und grosse Teile der deutschen Feministinnenszene zur Weissglut.

So beispielsweise im Januar 2013, als Deutschland unter dem Hashtag #Aufschrei über Sexismus und sexuelle Übergriffe diskutierte. Tausende Frauen beschrieben dabei in den sozialen Medien ihre eigenen Erfahrungen mit Sexismus und mit übergriffigen Männern.

Ausgelöst worden war die …

Artikel lesen
Link zum Artikel