DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Merkel: Kämpfe auch mit 65 Jahren mit aller Kraft gegen Klimawandel



Nach umstrittener Grosseltern-Äusserung der Klimabewegung: Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel verspricht der jüngeren Generation trotz ihres fortgeschrittenen Alters einen entschiedenen Kampf gegen den Klimawandel.

epa08095359 German Chancellor Angela Merkel records her New Year's speech at the Chancellery, Berlin, Germany, 30 December 2019.  EPA/CHRISTIAN MARQUARDT / POOL

Angela Merkel hielt ihre Neujahrsansprache. Bild: EPA

«Es stimmt ja auch: Ich bin mit meinen 65 Jahren in einem Alter, in dem ich persönlich nicht mehr alle Folgen des Klimawandels erleben werde, die sich einstellen würden, wenn die Politik nicht handelte», sagte die Kanzlerin in ihrer Neujahrsansprache, die am Dienstagabend ausgestrahlt werden sollte. «Es sind ja unsere Kinder und Enkel, die mit den Folgen dessen leben müssen, was wir heute tun oder unterlassen. Deshalb setze ich all meine Kraft dafür ein, dass Deutschland seinen Beitrag leistet - ökologisch, ökonomisch, sozial - den Klimawandel in den Griff zu bekommen.»

Mit der gelassenen Anspielung auf ihr Alter reagierte die Kanzlerin vermutlich auch auf einen Tweet der Bewegung «Fridays for Future», der vor einigen Tagen für heftige Debatten gesorgt hatte. «Warum reden uns die Grosseltern eigentlich immer noch jedes Jahr rein? Die sind doch eh bald nicht mehr dabei», hiess es darin. Später entschuldigten sich die Klimaaktivisten für ihre Äusserung: «Wir möchten uns aufrichtig bei allen entschuldigen, die sich durch unseren satirisch gemeinten Tweet heute Morgen verletzt gefühlt haben. Auch die tolle Unterstützung unzähliger Grosseltern wollen wir nicht geringschätzen.»

Merkel mahnte in ihrer Ansprache dazu, den Kampf gegen den Klimawandel ernstzunehmen. «Die Erwärmung unserer Erde ist real. Sie ist bedrohlich. Sie und die aus der Erderwärmung erwachsenden Krisen sind von Menschen verursacht», sagte sie. «Also müssen wir auch alles Menschenmögliche unternehmen, um diese Menschheitsherausforderung zu bewältigen. Noch ist das möglich.» (sda/reu)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Merkels Gesichtszüge

1 / 15
Merkels Gesichtszüge
quelle: x00425 / nigel marple
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Food Waste so schlimm wie Fliegen und ÖV soll Taxis anbieten – die Sonntagspresse

Ein Drittel aller in der Schweiz gekauften ­Lebensmittel landet nicht auf dem Teller – sondern im Abfall. Obwohl gemäss Uno weltweit 821 Millionen Menschen Hunger leiden, also jeder neunte nicht genug zu essen hat. Weggeworfene, eigentlich essbare Nahrungsmittel, international mit dem Begriff «Food Waste» bezeichnet, sind aber nicht nur moralisch anstössig. Sie tragen auch erheblich zum CO2-Ausstoss bei – und mithin zum Klimawandel, wie eine neue Studie der ETH im Auftrag des …

Artikel lesen
Link zum Artikel