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Einreise verweigert – ARD-Korrespondent twittert aus Istanbuler Flughafen

Einreise verweigert – ARD-Korrespondent twittert aus Istanbuler Flughafen

19.04.2016, 12:1119.04.2016, 13:59
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Bei seiner Einreise in die Türkei ist der ARD-Fernsehkorrespondent Volker Schwenck des SWR von türkischen Behörden festgesetzt worden. Das bestätigte ein Sprecher des SWR. Schwenck hatte zuvor bereits auf Twitter von dem Geschehen berichtet – und seine Festsetzung hier in Verbindung mit seinem Status als Journalist gebracht: Laut einer Mitteilung des SWR wollte Schwenck aus dem ARD-Büro in Kairo über Istanbul weiter in das türkisch-syrische Grenzgebiet reisen, wo er Gespräche mit syrischen Flüchtlingen plante.

Türkei
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Eine offizielle Reaktion der türkischen Behörden steht derzeit noch aus – Schwenck wurde laut SWR lediglich mitgeteilt, dass es einen Vermerk zu seinem Namen gebe. Laut Sender befindet sich Schwenck derzeit in einem Abschieberaum am Flughafen Istanbul. Über den Vorgang seien inzwischen auch die deutsche Botschaft in der Türkei und das Auswärtige Amt informiert.

Zuletzt wurde «Spiegel»-Journalist Hasnaim Kazim die Akkreditierung verweigert. Der Nahost-Korrespondent übte daraufhin scharfe Kritik an den türkischen Behörden und beklagte den Zustand der Medienfreiheit in dem Land. (eth/wst)

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7 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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TanookiStormtrooper
19.04.2016 12:37registriert August 2015
Tja, gibt man dem Erdogan den kleinen Finger, reisst er dir den Arm aus. Bestellt die Kanzlerin jetzt den türkischen Botschafter ein? Das Erdogan-Regime wird den Deutschen so lange auf der Nase rumtanzen, bis da mal endlich ein deutliches Machtwort kommt.
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cherezo
19.04.2016 12:39registriert März 2016
Welcome to Turkey 2016, das mit seinen Einreisebestimmungen an weiter östlich gelegene Länder erinnert.
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Edgar Allan Klo
19.04.2016 14:12registriert Februar 2014
Ich hoffe bloss, dass sich die Merkel schnell genug entschuldigt für die Frechheit eines deutschen Journalisten, nach Istanbul reisen oder gar von dort berichten zu wollen...
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