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epa07633550 German Greens party (Die Gruenen) co-chairman Robert Habeck delivers a speech during the spring reception of the North Rhine-Westphalian parliamentary group of Alliance 90/The Greens Party (Buendnis 90/Die Gruenen) in Wuppertal, Germany, 07 June 2019. Habeck is the most popular politician in Germany and has conquered the top ten ranking in the ZDF's 'Politbarometer'. He is judged by the ten most important politicians to be the best and most sympathetic - ahead of German Chancellor Angela Merkel in second place.  EPA/SASCHA STEINBACH

Robert Habeck: Grünen-Chef und möglicher Anwärter auf das deutsche Kanzleramt. Bild: EPA/EPA

In Deutschland sind die Grünen auf Rekordhoch – und dieser Herr soll Kanzler werden



In Deutschland haben die Grünen in der Wählergunst deutlich zugelegt. Sie erreichen im Sonntagstrend, den das Meinungsforschungsinstitut Emnid für «Bild am Sonntag» erhebt, mit 27 Prozent den höchsten Wert aller Zeiten. Mit einem Rekordzuwachs von sieben Prozentpunkten im Vergleich zur Vorwoche ziehen die Grünen damit mit der Union gleich.

epa07605182 Co-chairwoman of the Greens party, Annalena Baerbock arrives for a weekly meeting at the party headquarters in Berlin, Germany, 27 May 2019. The Greens experienced a raise up to 20 percent of the votes in the European elections in Germany. The European Parliament election was held by member countries of the European Union (EU) from 23 to 26 May 2019.  EPA/FELIPE TRUEBA

Hält die Partei zusammen: Annalena Baerbock. Bild: EPA/EPA

Grund für den Höhenflug: Annalena Baerbock und Robert Habeck. Sie stehen zusammen an der Parteispitze. Und sie sind aktuell sehr beliebt. Während Habeck im Rampenlicht steht, hält Baerbock die Partei zusammen. Laut der Umfrage des Emnids würden 40 Prozent den Grünen-Chef Habeck zum Kanzler wählen. Nur 36 Prozent sprachen sich für die CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer aus.

Während die Themen der Grünen immer mehr Zustimmung erhalten, schwächeln die anderen Parteien. Die Union verliert im Vergleich zur Vorwoche einen Prozentpunkt auf jetzt 27 Prozent. Grösste Verliererin ist die SPD. Die Sozialdemokraten büssen vier Prozentpunkte ein und erzielen mit zwölf Prozent ihr bisher schlechtestes Ergebnis im Sonntagstrend. Damit liegen sie gleichauf mit der rechtspopulistischen AfD, die einen Prozentpunkt verliert und ebenfalls zwölf Prozent erreicht.

Die Linke gibt um einen Prozentpunkt nach und erhält sieben Prozent. Die FDP steht unverändert bei acht Prozent. Die sonstigen Parteien bleiben bei sieben Prozent. Für den Sonntagstrend befragt wurden insgesamt 1903 Menschen im Zeitraum vom 29. Mai bis 5. Juni 2019. (ohe/sda/reu)

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