International
Deutschland

Drei Tote und zwei Verletzte nach Nachbarstreit in Deutschland

Drei Tote und zwei Verletzte nach eskaliertem Nachbarstreit in Deutschland

29.07.2023, 09:2529.07.2023, 09:25

Im deutschen Bundesland Bayern hat ein Angreifer am Freitag drei Nachbarn mit einer Schusswaffe getötet. Zwei weitere Menschen seien schwer verletzt worden, teilte das Polizeipräsidium Schwaben Nord am Samstag mit.

Polizei Deutschland
Die Polizei konnte den mutmasslichen Täter festnehmen.Bild: Shutterstock

Die Tat ereignete sich im Ort Langweid bei Augsburg. Der 64-jährige Angreifer sei festgenommen worden. Die Polizei habe Ermittlungen eingeleitet. Nach ersten Erkenntnissen sei der Tat ein Nachbarschaftsstreit vorausgegangen, erklärte die Polizei. Auch die beiden verletzten Opfer kannte der 64-Jährige demnach.

Nach Angaben der Behörden erschoss der Mann gegen 19.15 Uhr drei Nachbarn in dem Mehrfamilienhaus, in dem er selbst wohnte. Bei den Opfern handelt es sich demnach um zwei Frauen im Alter von 49 und 72 Jahren und einen 52-jährigen Mann.

Anschliessend sei der Mann weitergezogen und habe in einem weiteren Haus eine 32-jährige Frau und einen 44-jährigen Mann mit einer Schusswaffe verletzt. Beide würden derzeit im Spital behandelt. Der 64-Jährige sei kurze Zeit später in dessen Auto festgenommen worden, fuhr die Polizei fort. (saw/sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Trump und Hegseth feiern sich – doch erreicht haben sie wenig
Der amerikanische Präsident feiert sich bereits als Sieger im Iran-Krieg. Das Regime in Teheran steigt aber selbstbewusst in die anstehenden Gespräche — auch weil viele Fragen noch offen sind.
Auf diesen Moment musste Pete Hegseth lange warten. Am Mittwoch aber war es endlich so weit. Der amerikanische Verteidigungsminister, der sich mittlerweile Kriegsminister nennen lässt, konnte das vorläufige Ende der Kampfhandlungen im Iran-Krieg verkünden. Die Streitkräfte hätten einen «historischen und überwältigenden Sieg» errungen, sagte der sichtlich stolze ehemalige Fernsehmoderator im Pentagon. Alle Ziele, die sich das Militär gesteckt habe, seien erreicht. So sei das iranische Regime «auf Jahre hinaus» nicht mehr in der Lage, im Nahen Osten eine destruktive Rolle zu spielen.
Zur Story