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Clanchef und Ex-Geschäftspartner von Rapper Bushido vor Gericht



epa07959842 German rapper Bushido at Federal Administrative Court  in Leipzig, Germany, 30 October 2019. Federal Administrative Court  decides on an AfD complaint against the Bushido his album

Bushido klagt gegen seinen Ex-Partner Bild: EPA

Im Prozess gegen den Chef einer bekannten arabischstämmigen Berliner Grossfamilie und drei seiner Brüder haben die Angeklagten vor einem deutschen Gericht die Aussage verweigert.

Dem 44-jährigen Arafat A.-Ch. werden mehrere Straftaten zum Nachteil des Rappers Bushido zur Last gelegt. Mitangeklagt sind drei Brüder von Arafat A.-Ch. Der mit Spannung erwartete Prozess begann am Montagvormittag am Landgericht in der deutschen Hauptstadt mit starken Sicherheitsvorkehrungen.

Bushido wurde von Personenschützern in schusssicheren Westen und mit Sturmhauben in den Gerichtssaal gebracht. Der 41-Jährige ist Nebenkläger in dem Verfahren. Die für Mittwoch geplante Anhörung des Musikers als Zeuge wurde verschoben. Nach knapp einer Stunde war der erste Prozesstag bereits zu Ende.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Hauptangeklagten als einstigem Musik-Geschäftspartner von Bushido versuchte schwere räuberische Erpressung, Freiheitsberaubung, gefährliche Körperverletzung, Nötigung, Beleidigung und Untreue vor.

Zu den angeklagten Taten sei es gekommen, nachdem Bushido 2017 die Beziehungen im Musikgeschäft aufgelöst habe. Arafat A.-Ch. habe dies laut Gericht nicht akzeptieren wollen und von Bushido unberechtigt die Zahlung von angeblichen Schulden beziehungsweise die Beteiligung an dessen Musikgeschäften in Millionenhöhe gefordert. Der Clanchef soll den Musiker auch ehrverletzend beschimpft, drangsaliert und leicht verletzt haben.

In dem aufwendigen Prozess werden 80 Zeugen erwartet, darunter prominente Vertreter der deutschen Rapper-Szene. Zunächst sind bis Ende November mehr als 20 Verhandlungstage geplant. (aeg/sda/dpa)

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