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Falscher Berg: Deutsche Rechtspopulisten wollen uns das Matterhorn wegnehmen

16.08.2017, 17:3316.08.2017, 17:42

Im Land geirrt oder Absicht? Die AfD in Nürnberg hat auf einem digitalen Wahlkampfplakat das Matterhorn kurzerhand nach Deutschland verlegt.

Auf Facebook und Twitter postete die rechtspopulistische Partei ein Foto mit dem Spruch «Hol dir dein Land zurück». Im Hintergrund war der markante, fast 4500 Meter hohe Schweizer Berg samt Hinweis «Unser Programm für Deutschland» zu sehen. In sozialen Medien sorgte dies für teils belustigte und hämische Reaktionen.

Matterhorn-Bild ersetzt

Der Nürnberger AfD-Chef Martin Sichert sagte am Mittwoch der deutschen Nachrichtenagentur DPA, seiner Partei sei es darum gegangen, mit einer «gesunden, natürlichen Landschaft» auf Probleme bei der Ärzteversorgung auf dem Land aufmerksam zu machen. Gebietsansprüche wolle man damit nicht stellen. Zugleich sei die Schweiz aber mit ihren Volksentscheiden auch ein Vorbild für die AfD.

Auch für den Umstand, dass das Matterhorn-Bild auf der Facebook-Seite der AfD Nürnberg schon kurz darauf durch ein Foto mit grüner Wiese ersetzt wurde, hatte Sichert eine Erklärung: Die Partei wolle nicht über das Schweizer Matterhorn reden, sondern über Sachthemen. (sda/dpa)

AfD-Chefin Petry sieht Freiheit der Bürger in Europa bedroht

Video: reuters
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32 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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giandalf the grey
16.08.2017 17:55registriert August 2015
Die Annexion von angrenzenden Ländern ist wohl nicht nur für Russland eine Alternative... badum tsss
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α Virginis
16.08.2017 18:40registriert März 2017
Geograpfie? Geografi? Wie wird das schon wieder geschrieben?...
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PenPen
16.08.2017 18:16registriert März 2016
Und genau so kommt die AFD trotz Boykott in die Medien.
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«Die Ukraine kann Russland aus dem Donbass nicht zurückdrängen»
Europa stehe vor einer dauerhaften Bedrohung durch Russland und die Schweiz solle sich Gedanken über ihre Neutralität machen. Stefan Meister über Putins Krieg und die Möglichkeit eines Sturzes des Kreml-Herrschers.

Russland weist militärische Erfolge im Osten vor, die Stadt Lyssytschanks ist von Russland besetzt, die Ukraine reagiert immer wieder mit Gegenoffensiven. Wo steht dieser Krieg zurzeit?
Stefan Meister: Wir sind in der zweiten Phase des Krieges und werden bald in die dritte eintreten.​

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