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Alice Weidel liess angeblich Asylbewerberin schwarz für sich arbeiten

epa06168282 The co-top candidate for the general elections of the German right-wing populist party Alternative for Germany (AfD), Alice Weidel, during a press conference in Berlin, Germany, 28 August  ...
Alice Weidl, Spitzenpolitikerin der AfD.Bild: EPA/EPA

Alice Weidel liess angeblich Asylbewerberin schwarz für sich arbeiten – in der Schweiz

AfD-Spitzenpolitikerin Alice Weidel soll gemäss der «Zeit» eine Aslybewerberin illegal beschäftigt haben. Und zwar in Biel, an ihrem Schweizer Wohnort. Die Poltikerin bestreitet die Vorwürfe.
13.09.2017, 19:4225.09.2017, 09:01

Die AfD fordert im laufenden Wahlkampf die Ablehnung von Flüchtlingen und Asylbewerbern. Aber ausgerechnet ihre Spitzenkandidatin soll nun in der Schweiz in ihrem Haushalt eine Asylbewerberin aus Syrien schwarz beschäftigt haben.

Weidel soll der Frau aus Syrien 25 Franken auf die Hand gegeben haben. Ein Betrag, der für Schweizer Verhältnisse üblich sei, schreibt die «Zeit». Demnach gab es weder einen Anstellungsvertrag, noch wurden die Frauen um Rechnungsstellung gebeten.

Weidel verneint die Vorwürfe. Auf Facebook schreibt sie, sie habe nie eine Person schwarz für sich arbeiten lassen.

Weidel lebt mit ihrer Lebenspartnerin, die aus Sri Lanka stammt, in Biel. Gemeinsam ziehen sie zwei Söhne gross. In der Öffentlichkeit nennt die Weidel die deutsche Ortschaft Überlingen als Wohnort. Die 38-Jährige ist neben Alexander Gauland die Spitzenkandidatin der AfD für den Bundestag. (cma) 

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