International
Deutschland

Namibia: Ex-Kaufland-Manager und Familie sterben bei Flugzeugabsturz

Ex-Kaufland-Manager und Familie sterben bei Flugzeugabsturz in Namibia

Bei einem Flugzeugabsturz in Namibia kommen mehrere Menschen ums Leben. Alle Insassen waren Deutsche.
11.05.2026, 19:3511.05.2026, 20:49

In Namibia sind bei einem Flugzeugabsturz am Sonntag vier Menschen gestorben. Das bestätigte die Fluglinie Desert Air am Montag auf Facebook. Demnach starben der Pilot und die drei Passagiere. Diese seien deutsche Staatsbürger gewesen. Später bestätigte das Auswärtige Amt in Berlin, dass auch der Pilot Deutscher war.

Vier Deutsche kamen ums Leben. (Symbolbild)
Vier Deutsche kamen ums Leben. (Symbolbild)Bild: Shutterstock

Nach Angaben der Zeitung «Heilbronner Stimme» handelt es sich bei den Opfern um den ehemaligen Kaufland-Manager Richard Lohmiller, seine Ehefrau Silke Lohmiller, die lange in leitenden Positionen für Lidl-Gründer Dieter Schwarz tätig war. Mit im Flieger war laut Bericht auch der gemeinsame Sohn Henry. Lidl und Kaufland gehören zur Schwarz-Gruppe.

Laut der Airline handelte es sich bei der Unglücksmaschine um eine Cessna 210, ein Leichtflugzeug mit Platz für bis zu sechs Passagiere. Laut Mitteilung lag das Ziel des Flugs im Namib-Naukluft-Nationalpark. Das Flugzeug wurde in der Nähe des Zielorts vermisst. Die Maschine startete demnach in Hosea Kutako, nahe der Hauptstadt Windhuk.

Fluggesellschaft kündigt Ermittlungen an

Da die Maschine nicht am Zielort eingetroffen sei, sei am Sonntag eine Suchaktion eingeleitet worden. Die Maschine wurde schliesslich am Montagmorgen entdeckt. Die Ursachen für den Unfall werden laut der Fluggesellschaft nun von den zuständigen Behörden ermittelt.

Desert Air drückte den Angehörigen und Freunden der Opfer ihr Mitgefühl aus. Das Unternehmen ist eine lizenzierte Charterfluggesellschaft und auf private Flugsafaris spezialisiert.

Namibia liegt im Süden Afrikas und hat rund 3 Millionen Einwohner. Mit seinen Wüstenlandschaften ist das Land bei Touristen beliebt. (t-online)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
«Phantom-Furzer» treibt Journalisten am EU-Gipfel in die Flucht
Am EU-Gipfel in Brüssel beschäftigt Medienschaffende eine ungewöhnliche Frage: Wer sorgt im Pressesaal immer wieder für derart üble Gerüche, dass Journalistinnen und Journalisten flüchten müssen?
Normalerweise interessieren sich Leserinnen und Leser wenig für die Arbeitsbedingungen von Medienschaffenden. Florian Eder, Deutschland-Chefredaktor der «Neuen Zürcher Zeitung», fasst die journalistische Grundregel auf Linkedin so zusammen: Man solle das Publikum nicht mit Geschichten über die eigenen Arbeitsbedingungen langweilen.
Zur Story