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WASHINGTON, DC - JUNE 23:  FBI Director James Comey participates in a news conference on child sex trafficking, at FBI headquarters, June 23, 2014 in Washington, DC. Director Comey said that 168 juveniles have been recovered in a nationwide operation targeting commercial child sex trafficking.  (Photo by Mark Wilson/Getty Images)

James Comey im FBI-Hauptgebäude in Washington: Auch hier schnüffelte der deutsche Nachrichtendienst.
Bild: Getty Images North America

Sogar das FBI wurde ausspioniert: Die Affäre um den deutschen Nachrichtendienst weitet sich aus



In der Affäre um die Spionagetätigkeit des deutschen Nachrichtendienstes (BND) sind neue Details bekannt geworden. Laut dem RBB Inforadio spionierte der BND unter anderen den französischen Aussenminister Laurent Fabius aus.

Auch der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag, das UNO-Kinderhilfswerk Unicef, die Weltgesundheitsorganisation WHO, das FBI sowie zahlreiche europäische und amerikanische Firmen, darunter Rüstungsunternehmen wie Lockheed in den USA, seien ausgeforscht worden, berichtete der Sender am Mittwoch.

French Minister of Foreign Affairs Laurent Fabius visits the work site where the forthcoming COP 21 World Climate Summit will be held at Le Bourget, near Paris, France, November 8, 2015. The upcoming conference of the 2015 United Nations Framework Convention on Climate Change (COP 21) will start in Paris on November 30, 2015. REUTERS/Benoit Tessier

Der französische Aussenminister Laurent Fabius wurde ebenfalls ausspioniert. 
Bild: BENOIT TESSIER/REUTERS

Auch der aus Deutschland stammende EU-Diplomat Hansjörg Haber sei abgehört worden, obwohl er als Deutscher vom Grundgesetz geschützt sei und nicht hätte ausspioniert werden dürfen.

Vergangenen Monat war bekannt geworden, dass der BND bis Ende 2013 umfassend Verbündete Deutschlands ausgespäht haben soll. Das Bundeskanzleramt wies den BND daraufhin an, diese Spionagetätigkeit vollständig aufzuklären. Die Geheimdienstkontrolleure des Bundestages wollten dem Parlamentarischen Kontrollgremium am (heutigen) Mittwoch einen Zwischenbericht vorlegen. (sda/afp/dpa)

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