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epaselect epa07709520 German Chancellor Angela Merkel (R) and Danish Prime Minister Mette Frederiksen (L) during a reception with military honors at the Chancellery in Berlin, Germany, 11 July 2019. German Chancellor Angela Merkel and Danish Prime Minister Mette Frederiksen meet for bilateral talks.  EPA/CLEMENS BILAN

Sichtlich entspannter – Angela Merkel und Mette Frederiksen lauschen den Nationalhymnen im Sitzen. Bild: EPA

Zitteranfälle: Merkel ergreift überraschende Massnahme



Angela Merkel erlitt gestern bei ihrem Empfang in Berlin den dritten Zitteranfall in kurzer Zeit. Die Frage nach ihrem Gesundheitszustand wurde laut.

Merkel selbst nahm gestern kurzerhand Stellung zu den Vorfällen: «Mir geht es sehr gut. Ich habe neulich schon mal gesagt, dass ich noch in einer Verarbeitungsphase der letzten militärischen Ehren mit dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj bin. Die dauert anscheinend noch ein bisschen. Aber mir geht es sehr gut.»

Im Juni hatte die Kanzlerin den ersten Anfall – beim Empfang des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Kurz darauf folgte der zweite Vorfall im Rahmen der Ernennung von Chrstine Lambrecht (SPD) zur neuen Justizministerin im Schloss Bellevue.

Merkel reagiert

Heute Donnerstag traf die deutsche Kanzlerin auf die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen. Beim Abspielen der Nationalhymnen setzten sich die beiden Politikerinnen auf weiss bezogene Stühle – normalerweise stehen Regierungschefs bei dieser Zeremonie. Die Massnahme schien jedoch zu wirken: Merkel erlitt keinen Zitteranfall und schien sichtlich entspannter als beim Empfang mit Antti Rinne.

German Chancellor Angela Merkel and Prime Minister of Finland Antti Rinne listen to the national anthems during the welcoming ceremony at the chancellery in Berlin, Germany, Wednesday, July 10, 2019. (AP Photo/Markus Schreiber)

Im Vergleich: Beim Treffen mit dem finnischen Regierungschef Antti Rinne vom 10.07.2019 wirkte Merkel angespannt. Bild: AP

(mim)

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Das sind Merkels mögliche Erben

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Das sind Merkels mögliche Erben
quelle: dpa / martin gerten
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Dritter Zitteranfall in der Öffentlichkeit

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