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Im US-Bundesstaat Illinois ist Cannabis seit 10 Tagen legal – und schon ausverkauft



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Reicht nicht: Cannabis ist schon kurz nach Legalisierung in Illinois Mangelware. Bild: AP/AP

Kaum ist Cannabis im US-Bundesstaat Illinois legalisiert, schon gibt es Lieferengpässe: Mehrere Verkaufsstellen mussten mangels Cannabis-Vorräten vorläufig schliessen, wie von Verkäufer-Seite am Donnerstag zu erfahren war.

Andere Verkaufsstellen beschränken sich bis auf Weiteres darauf, Cannabis zu medizinisch-therapeutischen Zwecken herauszugeben. Innerhalb von nur fünf Verkaufstagen wurden den Statistiken zufolge mit dem Cannabis-Handel in Illinois Einnahmen von elf Millionen Dollar erzielt.

Die Einnahmen könnten nach Experteneinschätzung künftig noch stark in die Höhe schnellen. Das Fachmagazin «Marijuana Business Daily» veranschlagte den möglichen Verkaufserlös auf umgerechnet gut 2.2 Milliarden Euro im Jahr. Bislang gibt es in Illinois 37 Verkaufsstellen, davon zehn in Chicago. Der Bundesstaat will aber ab der Jahresmitte dutzende neue Lizenzen an Händler und Cannabis-Produzenten vergeben.

So soll das legale Kiffen in der Schweiz ablaufen

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Video: srf

Die Legalisierung gilt für Nutzer ab 21 Jahren. Einwohner von Illinois dürfen ab dieser Altersgrenze seit der Jahreswende bis zu 30 Gramm Cannabis, fünf Gramm Cannabis-Konzentrat oder 500 Milligramm des Cannabis-Wirkstoffs THC besitzen. Wer seinen Wohnsitz nicht in Illinois hat, sich aber dort aufhält, darf bis zu 15 Gramm Cannabis mit sich führen.

«Gescheiterten Krieg gegen Drogen beendet»

 In this Tuesday, Sept. 15, 2015 photo, Ataraxia's inventory manager Anthony Marsico inspects the

Bild: AP/AP

Im neuen Jahr hatten sich an den Verkaufsstellen gleich lange Schlangen gebildet. Gouverneur Jay Robert Pritzker will mit der Legalisierung zugleich das Justizsystem entlasten und zehntausende Menschen in die Freiheit entlassen, die wegen geringfügiger Delikte im Zusammenhang mit Cannabis-Konsum verurteilt worden waren.

Direkt bei der Umstellung begnadigte der Gouverneur 11'017 Menschen. Insgesamt sind mehr als 700'000 Begnadigungen geplant.

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Mit der Legalisierung von Cannabis als Genussmittel beende Illinois einen «gescheiterten Krieg gegen Drogen», sagte die Staatsanwältin Kim Foxx. Dieser Kampf habe «unverhältnismässige» Auswirkungen auf afroamerikanische Bürger und Mitglieder anderer Minderheiten gehabt.

Vor Illinois haben schon zehn andere US-Bundesstaaten sowie Washington, D.C. Cannabis als Genussmittel legalisiert. In 34 Bundesstaaten sowie in der US-Hauptstadt ist der Cannabis-Konsum aus medizinischen Gründen erlaubt. Die US-Drogenbekämpfungsbehörde DEA stuft Marihuana aber weiterhin als eine gefährliche Substanz ein – ebenso wie LSD oder Heroin. (aeg/sda/afp)

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33Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Grötzu 10.01.2020 23:26
    Highlight Highlight Obwohl in Zürich bis 1970 aufgewachsen habe ich meinen ersten Joint mit 50zig gemacht. Nichts besonderes. Lieber ein Glas Wein. Aber die Droge Alkohol kann man in jedem Dorf und in jedem Laden kaufen. Ist verlogen.
  • creator54 10.01.2020 18:17
    Highlight Highlight Es wird zeit cannabis auch in der schweiz zu legalisieren. Ich bin es satt, jede woche macht die polizei in meinem wohnort jagt auf uns kiffer die gemütlich irgendwo einen joint rauchen und uns einen gemütlichen abend machen wollen. es ist schon so schlimm das sie vor einem monat zu 8 gekommen sind und alles in einem radius von etwa 100 m durchsucht haben nach cannabis. wir sind keine krimminelle jeder hat eine arbeitsstelle und bezahlt seine steuern. wann hat diese schikane endlich mall ein ende.
  • H.P. Liebling 10.01.2020 14:09
    Highlight Highlight Traurig, dass dieses gesellschaftspolitisch in vielen Belangen derart rückständige Land USA der ach so progressiven und innovativen Schweiz 10 Schritte voraus ist. Mehr Geld, weniger Kriminalität.

    Aber wir wollen ja nicht, dass es uns zu gut geht in unserer Eidgenossenschaft. Also nicht übertreiben, lieber noch fünfzig dümmliche Studien zum Thema Cannabis durchführen.

    PS: Freut sich hier noch jemand auf 's heutige Feierabendjointli? :)
    • Cirrum 10.01.2020 18:49
      Highlight Highlight Yihaaa〰️〰️〰️😂
  • anonymer analphabet 10.01.2020 13:22
    Highlight Highlight Die Schweiz startet eine Testphase mit Freiwilligen und stoppt dann wieder und hin und her und blabla blabla....... und wenn sie nicht gestorben sind dann kiffen sie noch heute und in 100 Jahren, illegal selbstverständlich...
  • Livia Peperoncini 10.01.2020 13:06
    Highlight Highlight Solange das Kiffen noch nicht gesetzlich vorgeschrieben wird ist mir dieses Thema so ziemlich egal. Also Leute, sauft, raucht so viel ihr könnt aber haltet euch von den Strassen fern... eine Steuerzahlerin dankt.
    • Stogge 10.01.2020 14:36
      Highlight Highlight Wurden Sie je gezwungen etwas gesetzlich einzunehmen? Wir haben nicht einmal eine Impfpflicht. Zuerst überlegen, dann schreiben.

      Es dankt, ein kiffender Steuerzahler.

  • tii 10.01.2020 12:59
    Highlight Highlight Es wäre für die Schweiz wirklich von Vorteil das Selbe zu tun! Kenne solche die keiner Arbeit nachgehen ausser das Grüne an die Leute zu bringen und verdienen dann Steuerfrei 80'000.-im Jahr.. dann frag ich mich ab und zu was ich mit meiner Lehre falsch gemacht habe.
    Wäre mir lieber der Staat würde davom profitieren und somit wir Alle!
  • Blitzesammler 10.01.2020 12:58
    Highlight Highlight Und unsere AHV wäre für alle Zeit gerettet. So könnte das AHV-Alter sogar auf 60J runtergesetzt werden. Aber es wäre sicher so, dass wenn Zusätzliche Gelder vorhanden wären, jeder davon haben möchte.
  • G.Oreb 10.01.2020 12:54
    Highlight Highlight Umm... 700’000 Begnadigungen wären knapp 6% der Gesamtbevölkerung. Die Gefängnisse in den USA sind ja schon überfüllt, aber das wäre doch ein wenig viel...
    • Trashbag 10.01.2020 17:49
      Highlight Highlight Bin ich so schlecht im rechnen oder stimmt die Quelle nicht dass die USA 320 mio Einwohner haben?
      Damit komme ich auf 0.22% der Bevölkerung, nicht deren 6.
    • Trashbag 10.01.2020 17:52
      Highlight Highlight My bad, es geht nur im die Begnadigungen im Staat. Asche auf mein Haupt.
    • G.Oreb 12.01.2020 10:10
      Highlight Highlight @Trashbag Deine Antwort war nichtmal so weit weg. Ich vermute das ist wo die Zahlen herkommen 🙂
  • MarGo 10.01.2020 12:47
    Highlight Highlight 2,2 Mrd im Jahr... Wahnsinn, was für ein Potential darin liegt... Wir könnten damit die AHV "7x" retten... wenn wir nur nicht solche Hinterwäldler in der Politik hätten...
    • Walser 10.01.2020 13:13
      Highlight Highlight Das Geld bräuchten wir dann zuerst für die zusätzlichen Behandlungen und Finanzierung der Psychosen, Angstzustände, Invaliden und Arbeitsunfähigen die die Legalisierung bringen würde. Da bleibt nix mehr übrig. Im Gegenteil.
    • TanookiStormtrooper 10.01.2020 13:14
      Highlight Highlight Kiffen für die AHV! Das wäre mal ein toller Slogan!
    • dmark 10.01.2020 13:35
      Highlight Highlight Die 2,2 Mrd sind ja nicht das Ende der berühmten Fahnenstange. Da kommen auch noch die gesteigerten Umsätze für Pizza, Schokoriegel, Chips usw. hinzu ;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • THEOne 10.01.2020 12:04
    Highlight Highlight das eigentlich traurige an der geschichte ist; im dümmlichen usa isses legal und hier sind wir noch im marihuana-mittelalter
  • John Henry Eden 10.01.2020 11:43
    Highlight Highlight Ja, zu meinen Zeiten lachte man hierzulande noch über die in Sachen THC ach so restriktiven Amis.

    Nun lachen sie über uns.

    Von den rechtsbürgerlichen Politikern kann man nix erwarten, für diese Hinterwäldler führt Kiffen noch direkt in die Heroinsucht. Der Verrat ihrer linksgrünen Kollegen tut dafür ziemlich weh. Nur um bei der EU nicht anzuecken, wird das Thema munter totgeschwiegen.

    Die Schweiz, ein freies Land mit freien Geistern? Das war einmal.
  • Kiro Striked 10.01.2020 11:39
    Highlight Highlight Der «gescheiterte Krieg gegen Drogen» ist die einzig Richtige Aussage. Der Krieg ist Gescheitert. Hier, und überall auf der Welt. Durch diesen Dummen Krieg leiden mehr Menschen, als durch die Drogen je gelitten hätten.

    Wen ein Mensch sich berauschen will, macht er es, ein Gesetz wird ihn nicht Stoppen. Die Regierungen sollten Hilfestellung geben, damit Konsumenten an Saubere Substanzen kommen, Aufklärung betreiben und Prävention gross schreiben, Sowie Rehabilitation für Menschen mit Suchtproblemen. Hach wir wären eine viel glücklichere Menschheit, ich hoffe die Schweiz merkt das auch bald.
  • Ferdinend 10.01.2020 11:34
    Highlight Highlight Warum schaffen es die Amis aber wir nicht?
  • PC Principal 10.01.2020 11:31
    Highlight Highlight Es ist nur onch eine Frage der Zeit, bis es in den ganzen USA legalisiert wird. Schon jetzt ist landesweit eine deutliche Mehrheit dafür und der Anteil der Befürworter nimmt stetig zu, weil man in der Praxis sieht, dass sich mit der Legalisierung das organisierte Verbrechen zurückdrängen lässt. Wenn die Gewinne im Schwarzmarkt versinken, dann werden damit dieselben Strukturen gefördert, mit denen auch harte Drogen, Waffen und Menschen gehandel werden. Wenn es legal ist, kommen die Steuereinnahmen der Allgemeinheit zugute.
  • Cirrum 10.01.2020 11:27
    Highlight Highlight Es wäre zu schön, finde es eigentlich nur peinlich für ein „fortgeschrittenes Land“ wie die Schweiz, dass es immer noch illegal ist... man kriminalisiert so einen grossen Teil der Bevölkerung, ist doch lächerlich!! Und dabei fehlt uns hier die Gelassenheit die Cannabis mit sich bringt, das hat nichts mit Faulheit zu tun!!! Aber lieber die Bevölkerung, vor allem Jugendliche, den Dreck auf dem Schwarzmarkt kaufen lassen, dass somit die Gesundheit kaputt geht interessiert niemand..
    • marchinon 10.01.2020 13:42
      Highlight Highlight Dreck? Cannabis lässt sich im Gegensatz zu anderen Drogen doch nicht wirklich strecken und mit anderen Mitteln zwecks Margenerhöhung vermischen.

      Glaube daher, dass Cannabis sogar ziemlich rein ist.

      Ansonsten bin ich aber ganz deiner Meinung.
    • Cirrum 10.01.2020 13:55
      Highlight Highlight Oh, wenn sie wüssten... da wird alles dazugepanscht... Haarspray, Glas, Blei und und und..
    • Kiro Striked 10.01.2020 13:57
      Highlight Highlight @marchinon
      In Cannabis kann man Finden:

      Brix, Sand, Talkum, Zucker
      Haarspray, Glas, Gewürze
      Blei, Phosphor/Kaliumdünger PK13/14, Schimmel

      War eine kurze Google suche.

      Wo mir Gewürze und Sand noch relativ egal sind, stört mich Blei schon weitaus mehr.
    Weitere Antworten anzeigen
  • longus 10.01.2020 11:11
    Highlight Highlight Wird endlich zeit es auch in der Schweiz zu legalisieren. Die die wollen, kommen eh zum Stoff und die, die es nicht wollen, können es ja weiterhin lassen. Zudem könnte der Staat mitverdienen, die Sache wird entkriminalisiert und der Stoff ist kontrolliert...

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