International
England

Stiefvater qualvoll vor Kamera getötet: Lange Haft für Pärchen in England

Stiefvater qualvoll vor Kamera getötet: Lange Haft für Pärchen in England

20.11.2023, 20:0020.11.2023, 20:00

Ein Paar in London zwang den Stiefvater der Frau vor laufender Kamera zu einem Geständnis wegen Misshandlung, danach töteten die beiden den 62-Jährigen und versteckten seine Leiche. Nun hat ein britisches Gericht das mittlerweile getrennte Pärchen wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt. Die 32-jährige Stieftochter muss mindestens 18 Jahre im Gefängnis verbringen, ihr 48 Jahre alter vorbestrafter Ex-Partner kann frühestens nach 24 Jahren entlassen werden, wie der Strafgerichtshof Old Bailey am Montag entschied.

Der Mann hatte das Paar im August 2021 besucht. Kurz nach seinem Eintreffen schickte seine Stieftochter ein 47 Sekunden langes Video an die Schwester ihres Partners, das den 62-Jährigen in «erniedrigender Position» zeigte. Darin sagte er, er habe seine Stieftochter misshandelt, als sie sechs Jahre alt war und habe es «verdient, bestraft zu werden». Anschliessend wurde der Mann nach Überzeugung des Gerichts qualvoll ermordet. Sein Leichnam wurde bis heute nicht gefunden. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
3 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3
USA in der Sackgasse: So wird Trump den Krieg kaum gewinnen
Die USA haben ihre Verbündeten vergrämt – und nun fehlen diese im Kampf gegen das Regime in Teheran. Bevor Trump den Krieg beenden kann, muss er eine Lösung für die Schifffahrt in der Strasse von Hormuz finden.
Offenbar aufgrund von Hinweisen aus der Bevölkerung haben israelische Hermes-Drohnen diese Posten bombardiert, um dem Volk den Weg freizuschiessen. Ob dieses die Chance ergreifen möchte, erscheint angesichts der nach wie vor aktiven Basidsch ungewiss. Möglicherweise wird es aber im Gefolge des persischen Neujahrsfests am 20. März zu Demonstrationen kommen – sofern der Kriegsverlauf das begünstigt.
Zur Story