International
England

Paul Nuttall ist der neue starke Mann bei der Anti-EU-Partei UKIP

Paul Nuttall ist der neue starke Mann bei der Anti-EU-Partei UKIP

28.11.2016, 13:2428.11.2016, 13:31
United Kingdom Independence Party (UKIP) newly elected leader Paul Nuttall speaks after the announcement of his success in the leadership election, in London, Britain November 28, 2016. REUTERS/Toby M ...
Paul NuttallBild: TOBY MELVILLE/REUTERS

Die britische Brexit-Partei UKIP hat den Europa-Abgeordneten Paul Nuttall zum neuen Vorsitzenden gewählt. 62 Prozent der Parteimitglieder stimmten für den 39-Jährigen, teilte die Partei am Montag mit.

Nuttall gehört seit 2009 dem Europaparlament an. Er setzt darauf, dass die rechtspopulistische UKIP künftig vor allem unter enttäuschten Labour-Anhängern Wählerstimmen suchen sollte.

UKIP, deren oberstes Ziel der Austritt Grossbritanniens aus der EU ist, befindet sich seit dem Rücktritt ihres Langzeit-Vorsitzenden Nigel Farage in einer Führungskrise. Farage war kurz nach dem UKIP-Triumph beim britischen EU-Referendum überraschend zurückgetreten.

Farage war einer der entscheidenden Brexit-Wortführer. Die Briten hatten am 23. Juni mit 52 Prozent für den Austritt aus der EU gestimmt. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Niederlage vor Supreme Court: Keine neue Wahlkreise für Demokraten
Im Kampf um eine bessere Ausgangslage bei den US-Zwischenwahlen haben die Demokraten im Bundesstaat Virginia eine Niederlage vor dem Obersten Gerichtshof kassiert. Der Supreme Court lehnte einen Eilantrag demokratischer Politiker aus dem Ostküstenstaat ab, deren Ziel es war, bei den sogenannten Midterms im November eine Karte mit neu zugeschnittenen Wahlkreisen nutzen zu dürfen.
Zur Story