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epa07451442 Hungarian Prime Minister Viktor Orban gives a press conference at the end of the European People's Party (EPP) Political Assembly at the European Parliament in Brussels, Belgium, 20 March 2019. The Fidesz party of Hungarian Prime Minister Viktor Orban has been temporary suspended by EPP.  EPA/STEPHANIE LECOCQ

Hat den Bogen überspannt: Premierminister Viktor Orban. Bild: EPA/EPA

Wegen umstrittener Plakatkampagne: EVP beschliesst Suspendierung von ungarischer Fidesz



Die Europäische Volkspartei hat die Suspendierung der ungarischen Fidesz beschlossen. Die Mitgliedschaft von Fidesz in der EVP des EU-Parlaments werde ab sofort und ohne Enddatum ausgesetzt, teilte EVP-Präsident Joseph Daul am Mittwoch mit.

190 Delegierte hätten für das Einfrieren gestimmt, drei dagegen. Fidesz hatte damit gedroht, sollte ihre Mitgliedschaft eingefroren werden, werde sie die Parteienfamilie EVP verlassen.

FILE- In this Feb. 26, 2019, file photo, a billboard from a campaign of the Hungarian government showing EU Commission President Jean-Claude Juncker and Hungarian-American financier George Soros with the caption

Dieses antisemitische Plakat brachte das Fass zum Überlaufen. Bild: AP/AP

Hintergrund ist eine Plakatkampagne von Fidesz in Ungarn. Darin warf die Partei von Regierungschef Viktor Orban EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und dem US-Milliardär George Soros die bewusste Förderung illegaler Einwanderung in die EU vor. 13 Mitgliedsparteien hatten Anfang des Monats eine Abstimmung über den Rausschmiss von Fidesz verlangt.

Die Europäische Volkspartei ist eine europäische politische Partei im EU-Parlament, die sich aus christlich-demokratischen und konservativ-bürgerlichen bis hin zu nationalkonservativ-rechtspopulistischen Mitgliedsparteien in der Europäischen Union zusammensetzt. (cma/sda/reu/dpa/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Pafeld 20.03.2019 21:42
    Highlight Highlight Die Leute, die Andreas Glarner voller Stolz hofiert, werden fast einstimmig aus einem tiefbürgerlichen, multinationalen Parteienverband geworfen, weil sie dermassen offen rassistisch, antisemitisch und faschistisch auftreten. Und Glarner ist wohlgemerkt breit akzeptiert in der SVP. Vielleicht sollte sich der eine oder andere gemässigte SVPler mal Gedanken dazu machen, an welchen Leuten sich die Parteispitze orientiert.
  • Magnum 20.03.2019 19:34
    Highlight Highlight Wer so schamlos auf die antisemitische, homophobe und illiberale Tastatur eindrischt wie Orban, hat in der EPP-Fraktion schlicht nichts mehr verloren. Im EU-Parlament steht für rechtsreaktionäre Hetzer eine eigene Fraktion bereit. Dieser Entscheid ist leider nur halbherzig und kommt viel zu spät. Die Volksparteien haben es verpasst, rechtzeitig eine rote Linie gegen schamlose Demagogie und Hetze zu ziehen.

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