DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild: ALEX DOBRE/EPA/KEYSTONE

Diese 13 Bilder beweisen, dass in Rumänien gerade etwas komplett schief läuft

02.02.2017, 02:4402.02.2017, 06:17

Am Mittwochabend gingen in der Hauptstadt Bukarest trotz eisiger Temperaturen mindestens 100'000 Menschen auf die Strasse, wie mehrere Medien berichteten.

Nach Angaben der Nachrichtenwebsite «HotNews» war es die grösste Demonstration in Bukarest seit 25 Jahren. Offizielle Schätzungen der Teilnehmerzahlen lagen nicht vor.

Bild: Vadim Ghirda/AP/KEYSTONE

Auch in den Städten Cluj, Timisoara und Sibiu machten tausende Demonstranten ihrem Ärger Luft. Insgesamt zählten die Medien Proteste in 46 Ortschaften.

Bild: ROBERT GHEMENT/EPA/KEYSTONE

Nach einer Neuregelung soll Amtsmissbrauch nur dann mit Gefängnis bestraft werden können, wenn der dadurch entstandene Schaden mindestens 200'000 Lei (rund 47'500 Franken) beträgt.

Zugleich soll die Begünstigung eines Straftäters in diesem Zusammenhang völlig straffrei bleiben, wenn dieses Delikt zwischen Familienmitgliedern geschieht.

Bild: INQUAM PHOTOS/REUTERS

Rumäniens sozialliberale Regierung hatte diese Regulierung trotz der Proteste am Mittwoch per Eilverordnung durchgeboxt. 

Bild: ROBERT GHEMENT/EPA/KEYSTONE

Eilverordnungen treten sofort in Kraft und haben unumkehrbare Folgen, selbst wenn das Parlament sie später ausser Kraft setzt.

Der bürgerliche Staatspräsident Klaus Iohannis sprach von einem «Trauertag». Der Rechtsstaat habe von den Gegnern der Justiz, der Gerechtigkeit und des Kampfs gegen Korruption einen schweren Schlag bekommen.

Bild: ROBERT GHEMENT/EPA/KEYSTONE

Das Dekret soll nach Meinung von Kritikern den Vorsitzenden der mitregierenden Sozialisten (PSD), Liviu Dragnea, schützen.

Dieser steht unter dem Vorwurf des Amtsmissbrauchs mit einem Schaden von 100'000 Lei vor Gericht.

Bild: Vadim Ghirda/AP/KEYSTONE

Die Spitze der EU-Kommission kritisierte die von Rumänien beschlossene Lockerung der Anti-Korruptionsgesetze ungewöhnlich scharf.

Bild: ROBERT GHEMENT/EPA/KEYSTONE

Der Kampf gegen Korruption müsse vorangebracht, nicht rückgängig gemacht werden, erklärten EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und sein Stellvertreter Frans Timmermans am Mittwoch in Brüssel.

Bild: INQUAM PHOTOS/REUTERS

Die Behörde verfolge «die jüngsten Entwicklungen in Rumänien mit grosser Sorge». Die Kommission bewertet seit dem EU-Beitritt Rumäniens und Bulgariens im Jahr 2007 Fortschritte beider Länder im Bereich der Justizreform und im Kampf gegen die Korruption. (cma/sda/dpa/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Themen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

19 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Majoras Maske
02.02.2017 06:11registriert Dezember 2016
Ich bin beeindruckt, dass sich die Rumänen auf diese Weise dagegen wehren und jetzt ganz Europa dieses Gesetz wegen den Demonstrationen sieht.
1220
Melden
Zum Kommentar
avatar
trio
02.02.2017 03:08registriert Juli 2014
Rumänien ist nach Bulgarien das ärmste Land in der EU, da läuft schon länger etwas schief!
903
Melden
Zum Kommentar
avatar
rodolofo
02.02.2017 06:16registriert Februar 2016
UStR III auf Rumänisch...
6319
Melden
Zum Kommentar
19
Starker Rubel – schwacher Putin
Die russische Währung mag so stark sein wie noch nie, die russische Wirtschaft ist es nicht.

Ein beliebtes Argument der Putin-Versteher wie Roger Köppel und Magdalena Martullo-Blocher lautet wie folgt: Die westlichen Sanktionen gegen Russland wirken nicht. Das sieht man daran, dass der Rubel nach einem kurzen Einbruch immer stärker geworden ist. Deshalb sollte man die Übung schleunigst abbrechen, da wir uns damit nur selbst schaden.

Zur Story