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Schlag gegen Kokain-«Superkartell» – 30 Tonnen Drogen beschlagnahmt

Ein Drittel des europäischen Kokainhandels kontrolliert: Razzia gegen «Superkartell»

28.11.2022, 11:1628.11.2022, 15:12

Tonnen von Drogen beschlagnahmt, etliche Kriminelle gefasst: Der Europäischen Polizeibehörde Europol ist eigenen Angaben zufolge ein Schlag gegen ein Kokain-«Superkartell» gelungen.

epa10333688 An undated handout photo made available by the Civil Guard, 28 November 2022, shows an operation in cooperation with Europol that has disbanded a cocaine super-cartel in Europe that was ma ...
Insgesamt wurden bei der Aktion 49 Menschen festgenommen.Bild: keystone

Bei koordinierten Razzien in mehreren Ländern Europas sowie in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAR) seien insgesamt 49 Verdächtige festgenommen worden, teilte Europol am Montag in Den Haag mit. Darunter waren den Angaben zufolge 6 als «hochrangige» Drogenbosse eingestufte Personen, die alle in Dubai gefasst wurden.

An den Einsätzen im November 2022 sowie im Vorjahr waren demnach Polizeibehörden Spaniens, Frankreichs, Belgiens, der Niederlande, der VAR und der USA beteiligt. Die Razzien hätten sich sowohl gegen eine Kommandozentrale als auch gegen die logistische Infrastruktur für den Drogenhandel in Europa gerichtet. Keine aktive Rolle bei der Aktion hatte das Bundesamt für Polizei (Fedpol), wie es am Montag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA hiess.

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An der Aktion waren Polizeibehörden Spaniens, Frankreichs, Belgiens, der Niederlande, der VAR und der USA beteiligt.Bild: keystone

Die Festgenommenen sollen sich zu einem Kartell zusammengeschlossen haben, das rund ein Drittel des Kokainhandels in Europa kontrolliert und umfangreich Geldwäsche betrieben haben soll. Das Ausmass des Kokainschmuggels nach Europa, der unter der Kontrolle dieses Kartells stand, sei «gewaltig» gewesen: Insgesamt wurden laut Europol im Laufe der Ermittlungen mehr als 30 Tonnen Drogen beschlagnahmt. (sda/dpa)

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So funktioniert Drug Checking in Zürich – wir waren dabei

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7 Kommentare
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BG1984
28.11.2022 11:48registriert August 2021
Die Geldwäsche wird vor allen Augen betrieben. In der Berner Länggasse haben zeitgleich drei Barbershops eröffnet, alle sind top ausgestattet, an einer top Lage und fast immer leer. Die Miete und das Personal kann man unmöglich mit Bartschneiden bezahlen.
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