International
EU

Illegale Einreisen in die EU nehmen ab

Von der Leyen: Illegale Grenzübertritte in die EU nehmen seit Jahresbeginn ab

29.04.2025, 20:5629.04.2025, 20:56

Die Zahl der illegalen Grenzübertritte in die Europäische Union ist nach Angaben von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesunken. «Seit Jahresbeginn sind die illegalen Grenzübertritte um 30 Prozent zurückgegangen», sagte sie bei einem Kongress der Europäischen Volkspartei EVP im spanischen Valencia. Dies zeige, dass die Zusammenarbeit mit südlichen Nachbarn Früchte trage.

Zudem forderte sie höhere Abschiebequoten. «Es kann nicht sein, dass nur 20 Prozent derjenigen, deren Asylgesuch abgelehnt wird, Europa tatsächlich verlassen», sagte die deutsche Spitzenpolitikerin. Das sei viel zu wenig. «Wir können es unseren Bürgern nicht erklären», fügte sie hinzu.

EU baut Zusammenarbeit mit Drittstaaten aus

Viele abgelehnte Asylbewerber bleiben in der EU, weil Herkunftsstaaten die Aufnahme verweigern oder Verfahren zu lange dauern. Um die Zahl irregulärer Migranten zu begrenzen, hat die EU beispielsweise mit Tunesien ein Abkommen geschlossen und mehr als 100 Millionen Euro für einen verstärkten Grenzschutz zugesagt. Auch mit anderen Staaten wie etwa Marokko sollen Abkommen getroffen werden. (sda/dpa/vro)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
2 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2
Eine Woche Iran-Krieg: Trump fordert «bedingungslose Kapitulation»
Rund eine Woche nach Beginn der amerikanisch-israelischen Angriffe auf den Iran und den Gegenschlägen des iranischen Militärs zeigen sich beide Seiten unnachgiebig. US-Präsident Donald Trump schloss ein Abkommen mit Teheran zur Beendigung des Konflikts aus. Stattdessen fordere er «bedingungslose Kapitulation», wie er auf seiner Plattform Truth Social schrieb. Er erneuerte zudem seinen Anspruch, bei der Auswahl der künftigen Staatsführung im Iran mitzubestimmen.
Zur Story