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Letzter Tag der Europawahlen: EU-Skeptiker, Grüne und Liberale dürften zulegen



Am letzten Tag der viertägigen Europawahl wird in 21 Mitgliedstaaten abgestimmt. Knapp 430 Millionen Bürger von Sizilien bis Helsinki sind dazu aufgerufen, 751 Abgeordnete für das Brüsseler Parlament zu bestimmen.

Umfragen zufolge dürften vor allem europaskeptische Parteien dazugewinnen. Erwartet werden zudem Verluste bei Christ- und Sozialdemokraten im Vergleich zur Wahl 2014. Zugewinne werden obendrein Liberalen und Grünen vorhergesagt.

epa07599348 Italian Minister of Interior Matteo Salvini gives blood at Lombardia Regional Avis in Milan, Italy, 25 May 2019.  EPA/FLAVIO LO SCALZO

Hat in den vergangenen Tagen mächtig die Werbetrommel geschwungen: Italiens Lega-Politiker Matteo Salvini. Bild: EPA/ANSA

Vom Ausgang der Europawahl hängt auch ab, wer Nachfolger von EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker wird. Hier bewirbt sich EVP-Fraktionschef Manfred Weber. Herausforderer des Deutschen ist der niederländische Sozialdemokrat Frans Timmermans.

Die nationalen Wahlbehörden müssen mit der Veröffentlichung von offiziellen Ergebnissen warten, bis in allen Staaten die Wahllokale geschlossen sind. Dies ist um 23.00 Uhr am Sonntag der Fall, wenn auch in Italien die Wahl vorbei ist. Ab 20.15 Uhr gibt es von der EU erste Prognosen für das Europaparlament auf Basis von Nachwahlbefragungen und Umfragen vor der Wahl.

epa07599322 A woman casts her vote at a polling station set up in a pub during the European elections in Prague, Czech Republic, 25 May 2019. The European Parliament election is held by member countries of the European Union (EU) from 23 to 26 May 2019.  EPA/MARTIN DIVISEK

Eine Wählerin in Prag. Bild: EPA/EPA

Um 23.15 Uhr veröffentlicht das Europaparlament dann eine erste Hochrechnung, in die offizielle Endergebnisse und vorläufige Ergebnisse aus den meisten der 28 EU-Staaten einfliessen. Die Europawahl hatte am Donnerstag mit den Abstimmungen in Grossbritannien und den Niederlanden begonnen. (sda/afp/dpa/reu)

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    Alle Leser-Kommentare
  • dmark 26.05.2019 11:43
    Highlight Highlight Die Grünen dienen quasi nur als "Ersatzdroge" der enttäuschten Sozialdemokraten. Ebenso wie auch viele ehemaligen Christdemokraten nun die Liberalen wählen.
    Mit "Überzeugung" selbst hat dies wenig zu tun.
    • Daniel Caduff 26.05.2019 12:27
      Highlight Highlight Ist sicher richtig, hat aber trotzdem realpolitische Auswirkungen. Grüne und Sozialdemokraten sind ja in vielen Fragen deckungsgleich. Trotzdem bin ich als Wähler trotzdem dankbar für die "Ersatzdrogen". Nach dem Verrat am Rahmenabkommen durch die SP werde ich ihnen im Okt. auch keine Stimme mehr geben. Praktisch, dass ich mit GP und GLP proeuropäische Alternativen habe.

      Gewisse Themen, wie zB die Ehe für Alle werden (auf nationaler Ebene) mit Liberalen trotzdem einfacher als mit Christdemoktaten. Ist doch gut, als Wähler eine differenzierte Auswahl zu haben, egal ob in Europa oder national.
    • dmark 26.05.2019 13:08
      Highlight Highlight Grundsätzlich ist es schon gut Alternativen zu haben. Man muss sich aber auch mit den "Nebenwirkungen" auseinandersetzen.
  • ItsMee 26.05.2019 10:29
    Highlight Highlight Meine Vorhersage
    CDU - Verliert massig stimmen (5 - 15%)
    SPD - Gewinnt einige Stimmen (3-5%)
    Die Grünen - Gewinnt an Stimmen (2-5%)
    Die Partei - Gewinnt an Stimmen ( 3-8%)
    Die AFD - Gewinnt (leider) auch an Stimmen (2-5%)
    Die Piraten - Könnten auch Stimmen gewinnen (2%)
    • mostlyharmless 26.05.2019 12:23
      Highlight Highlight Das wäre auch ungefähr meine Vorhersage.
      Mich fragt aber niemand, zu Recht.
    • Froggr 26.05.2019 12:51
      Highlight Highlight Du bist so ein Siebesiech. Dass du noch das „Leider“ in die Klammer bei der Afd geschrieben hast. Sehr gut gemacht. 👏
    • ItsMee 27.05.2019 10:35
      Highlight Highlight Swisskiss - keine Angst, die habe ich nicht vergessen, nur dort hatte ich noch weniger Ahnung als bei den anderen, obwohl so schlecht war die Liste ja gar-nicht :)

      CDU/CSU -5%
      Grüne + 10%
      SPD - 9%
      AFD + 4%
      Die Partei +1%

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