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epa07282758 A handout photo made available by the City of Gdansk shows Mayor of Gdansk Pawel Adamowicz speaking during the 27th finale of the Great Orchestra of Christmas Charity in Gdansk, Poland, 13 January 2019 (issued 14 January 2019). Adamowicz was attacked with a sharp instrument by a 27-year-old male with a criminal record, during the concert associated with the 27th finale of the Great Orchestra of Christmas Charity in Gdansk on 13 January 2019. According to reports, Adamowicz suffered wounds to the heart and abdomen. Doctors reanimated Adamowicz on the spot and then transported him to a Gdansk Medical University hospital, where he underwent five hours of surgery. His condition is serious.  EPA/GRZEGORZ MEHRING / WWW.GDANSK.PL HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Pawel Adamowicz. Bild: EPA/WWW.GDANSK.PL

Danziger Bürgermeister stirbt nach Messerattacke 



Danzigs Bürgermeister Pawel Adamowicz ist an den Folgen eines Messerangriffs gestorben. Der 53-Jährige erlag im Spital seinen schweren Verletzungen, wie Gesundheitsminister Lukasz Szumowski am Montag im polnischen Fernsehen TVN24 bestätigte.

Man habe ihn nicht retten können. Bis zuletzt hatten Ärzte des Danziger Universitätsklinikums um das Leben des parteilosen Bürgermeisters gekämpft, nachdem dieser am Sonntagabend auf offener Bühne bei einer Spendenveranstaltung von einem Angreifer mit einem Messer niedergestochen worden war. Die Klinge war nach Behördenangaben fast 15 Zentimeter lang.

Der Angreifer wurde von Sicherheitsleuten rasch überwältigt und anschliessend von der Polizei festgenommen. Laut Polizei handelt es sich um einen 27-jährigen Danziger.

Polizei vermutet Racheakt

Die Staatsanwaltschaft gab bekannt, in dem Fall nun wegen Mordes zu ermitteln. Der Täter habe aus niederen Beweggründen gehandelt, sagte der stellvertretende Generalstaatsanwalt Krzysztof Sierak.

Hinter der Tat wurde Rache vermutet. Der Mann soll gerufen haben, dass er unschuldig in Haft gewesen sei, hiess es unter Berufung auf Augenzeugen. Ermittler schlossen eine psychische Erkrankung des Angreifers nicht aus.

Der Mann ist polnischen Behörden zufolge bereits vorbestraft und hatte wegen einer bewaffneten Banküberfallserie schon fünfeinhalb Jahre in Haft gesessen. Berichten zufolge war er erst im Dezember freigekommen.

Adamowicz gehörte bis 2015 der derzeitigen Oppositionspartei Bürgerplattform PO an. Nach Angaben des Innenministeriums wurde er nach dem Angriff zunächst reanimiert. Anschliessend sei er im Spital fünf Stunden lang operiert worden, sagte sein behandelnder Arzt Tomasz Stefaniak. Adamowicz hatte demnach Verletzungen an Herz, Zwerchfell und Organen im Bauchraum erlitten und viel Blut verloren. (sda/dpa/afp)

Update folgt

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    Alle Leser-Kommentare
  • Fischra 14.01.2019 20:58
    Highlight Highlight Einfach eine kranke Birne oder ein von den Gegnern angestifteter. Wer weiss.
  • Denverclan 14.01.2019 19:01
    Highlight Highlight Es wird immer aus Sicht eines Täters einen Grund geben zu morden. Sicher hilft Bildung und sozialer Frieden die Problematik abzuschwächen....aber, Emotionen und geistige Verwirrtheit werden immer unberechenbar sein. Wir sind Individuen mit unterschiedlichen Hemmschwellen und unterschiedlichem Denkvermögen. Man kann nie von sich auf andere schliessen....darum gibts ja die Daumen hoch und Daumen runter Beurteilungen. Wir werden nie mit einer Stimme sprechen, nie. Die Liste der Ursachen ist unendlich! In diesem Sinne: Liebe deinen Nächsten wenn du kannst.
  • ingmarbergman 14.01.2019 16:58
    Highlight Highlight Und plötzlich sind die Rechten wieder still. Wenn ein Ausländer Gewalt anwendet sollen sich immer gleich alle distanzieren.
    Wenn Gewalt von Rechts ausgeht ist es ja „nur ein geistesgestörter Einzeltäter“.

    • locogoa 14.01.2019 18:46
      Highlight Highlight Woher weißt du das der Täter einen rechten Hintergrund hat?
      Bezweifle dass es überhaupt einen politischen Hintergrund hat.... ( nach den mir zur Verfügung stehenden Informationen) .... und ja es ist ein gestörter Einzeltäter!!
    • decibel 14.01.2019 19:21
      Highlight Highlight Gewalt von Rechts? Das war hier nicht der Fall wie es aussieht.
      Du wärst besser auch mal still, anstatt das immer gleiche Links/Rechts-Schema zu bedienen.
    • LeChef 14.01.2019 19:52
      Highlight Highlight Hä?
    Weitere Antworten anzeigen
  • tzhkuda7 14.01.2019 15:05
    Highlight Highlight Schon verrückt

    Wen man glaubt, nach Banküberfällen unschuldig im Gefängnis gewesen zu sein und dafür noch ein Menschenleben auszulöschen.

    Darf jetzt nicht schreiben was ich denke.
    • quallbum 14.01.2019 16:24
      Highlight Highlight Damit stehst du nicht besser da, wie wenn du es ausschreuben würdest. Was willst du uns suggerieren? Wünschst du dir, Schwerverbrecher würden hingerichtet? Mann...und in unserem Schulsystem wird der Geschichtsunterricht weiter zusammengestrichen, dabei wäre dieser so wichtig um ein Verständnis von Ethik zu entwickeln. Ich zeige mich hier sicher, deine Andeutung in deinem Sinne zu verstehen. Belehre mich eines Besseren, sollte ich mich irren. Aber...naja. Was sonnst soll schon gemeint sein.
    • plaga versus 14.01.2019 17:47
      Highlight Highlight Aus dem Artikel geht gar nicht eindeutig hervor, dass der Täter Rache wg. der Haftstrafe für Banküberfälle genommen hat. Die genauen Gründe kennen wir nicht.
      Brutal und tragisch ist es alle mal wegen einem kriminellen Menschen zu sterben.
    • Bennno 14.01.2019 18:03
      Highlight Highlight Schon verrückt

      Wen man glaubt, dass es keine Justizirrtümer gibt und ohne genaue Kenntnisse des Sachverhalts gleich Dinge denkt, die man nicht schreiben darf.

      Ich finde es äusserst tragisch, was passiert ist. Und auch 5 Jahre unschuldig im Gefängnis könnten eine solche Tat in keinster Weise rechtfertigten.

      Der Angreifer hat sich nun zum Mörder erniedrigt und gehört als solcher eingesperrt. Über die Hintergründe seiner bisherigen Haft können und brauchen wir deshalb aber nicht zu urteilen. Er hat sie abgesessen und wäre wieder ein freier Mann gewesen. Nun ist er es definitiv nicht mehr.

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