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British Prime Minister David Cameron (2nd R) attends a meeting with European Union leaders during a EU summit addressing the talks about the so-called Brexit and the migrants crisis, in Brussels, Belgium, February 19, 2016.  REUTERS/Olivier Hoslet/Pool

Bild: POOL/REUTERS

Einigung mit Grossbritannien beim EU-Gipfel

«Drama vorbei», twitterte die litauische Staatspräsidentin Grybauskaite den Durchbruch in Brüssel. Auf dem EU-Gipfel haben die Staats- und Regierungschefs ein Reformpaket abgesegnet.



Ein Artikel von

Spiegel Online

Die EU-Staats- und Regierungschefs haben sich bei ihrem Gipfel in Brüssel auf ein Reformpaket für Grossbritannien verständigt, mit dem ein Austritt des Landes aus der Union verhindert werden soll. Das teilte die litauische Staatspräsidentin Dalia Grybauskaite am Abend über Twitter mit. «Vereinbarung steht. Drama vorbei», twitterte sie.

Zuvor hatten EU-Gipfelchef Donald Tusk und EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker einen Kompromissvorschlag auf den Tisch gelegt. «Es ist ein sehr fairer und ausgewogener Vorschlag», berichteten Diplomaten am Rande des EU-Gipfels. Auf dieser Basis nahmen die Staats- und Regierungschefs mit fast zwölf Stunden Verspätung ihre Beratungen über die umstrittenen Reformforderungen Grossbritanniens wieder auf.

Ursprünglich sollten die Teilnehmer des EU-Gipfels bereits am späten Freitagvormittag zusammentreffen. Das geplante Frühstück wurde wegen Meinungsverschiedenheiten unter den EU-Mitgliedern abgesagt. Vorgespräche und bilaterale Treffen dauerten den ganzen Tag über an.

Der britische Premier David Cameron wollte zahlreiche Zugeständnisse etwa bei den Sozialleistungen für EU-Bürger in Großbritannien durchsetzen, um einen «Brexit», also das Ausscheiden Großbritanniens aus der Europäischen Union, abzuwenden.

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