International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa06609767 People attend a pensioners protest in Madrid, Spain, 17 March 2018. People demonstrate demanding decent pensions.  EPA/J. J. GUILLEN

Demonstranten in Madrid fordern eine Anhebung der Renten. Bild: EPA/EFE

«Ich bin Rentner, kein Idiot!»  – in Spanien fordern Pensionäre höhere Renten



Zehntausende Rentner haben in ganz Spanien für eine Anhebung ihrer Altersbezüge demonstriert. Im Zentrum von Madrid versammelte sich am Samstagmorgen trotz strömenden Regens eine riesige Menschenmenge.

Auf Schildern und Spruchbändern war unter anderem zu lesen: «Ich bin Rentner, kein Idiot!» und «Diebe! Sie stehlen uns die Renten!»

Auch in zahlreichen anderen Städten fanden Protestkundgebungen statt, darunter in Barcelona, Sevilla, Bilbao, auf den Kanarischen Inseln und auf den Balearen. Insgesamt waren den ganzen Tag landesweit mehr als 100 Demonstrationen geplant.

Die Proteste standen unter dem Motto «Würdevolle Rentenzahlungen». Die Teilnehmer fordern angemessene Bezüge, die der Inflation angepasst werden. Die konservative Regierung von Mariano Rajoy hatte die Renten für 2018 eher symbolisch um 0.25 Prozent angehoben. Die Inflationsrate lag aber 2017 bei zwei Prozent - was für die Pensionierten eine deutliche Minderung ihrer Kaufkraft bedeutet.

In den vergangenen Wochen waren Spaniens Pensionäre schon mehrfach auf die Strassen gegangen. Medien betiteln die Proteste bereits als «marea gris» - als «graue Flut». Angeführt werden sie von den beiden grossen Gewerkschaften UGT und CCOO.

«Wir glauben, dass diese riesigen Massen an Arbeitern und Rentnern auf den Strassen von der Regierung wahrgenommen werden müssen», zitierte die Zeitung «El Mundo» Gewerkschaftsführer Unai Sordo. Er bezifferte die Teilnehmerzahl spanienweit auf «Hunderttausende, wenn nicht gar Millionen». (sda/dpa)

UND NUN: Alte Fotos von Menschen, die neben ihren Fernsehern stehen

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!

Vergiss nicht die Zeitumstellung am Sonntag! Es könnte die letzte sein

Die Zeitumstellung spaltet die Gemüter. Manche betonen die gesundheitlichen Vorteile der Uhrumstellung, andere beklagen ihre praktischen Nachteile. Nun sind in der EU sogar Bestrebungen im Gange, die Umstellung ganz abzuschaffen.

Es ist wieder soweit, die Sommerzeit geht zu Ende. Am Sonntag findet deshalb die Zeitumstellung statt. Zwei gute Nachrichten: Wir gewinnen eine Stunde und am Morgen ist es wieder heller. Die schlechte Nachricht: Am Abend ist es früher dunkel.

Der Unmut in der Bevölkerung ist sogar so gross, dass in der EU bereits diskutiert wird, ob man die Zeitumstellung abschaffen will. Mehr zur Geschichte hinter der Uhrumstellung, ihre Vor- und Nachteile und wann sie frühestens abgeschafft wird, erfährst du …

Artikel lesen
Link zum Artikel