DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Ältester Mensch Europas mit 116 Jahren gestorben



Der wohl älteste Mensch Europas ist tot: Die Spanierin Ana Vela Rubio sei am Freitag im Alter von 116 Jahren in einem Altersheim in Barcelona gestorben, berichteten spanische Medien am Samstag.

Die am 29. Oktober 1901 in Andalusien geborene Rentnerin war laut der internationalen «Gerontology Research Group» (GRG) die älteste Einwohnerin Europas und der drittälteste Mensch der Welt. Angeführt wird die Liste von der am 4. August 1900 geborenen Japanerin Nabi Tajima.

epa06392104 (FILE) Spaniard Ana Vela, Europe's oldest woman, during an act in her honor, 28 April 2017. Ana Vela, who was 116 years old, passed away in Barcelona, northern Spain, on 15 December 2017.  EPA/QUIQUE GARCÍA

Ana Vela Rubio im April 2017. Bild: EPA/EFE

Vela Rubio, eine ehemalige Schneiderin, wurde in Südspanien geboren, lebte aber schon seit den 1940er Jahren in Katalonien, wie die Zeitung «El País» berichtete. Seit vier Monaten wohnte auch die 90-jährige Tochter im selben Altersheim. Erst vor eineinhalb Monaten hatte Vela Rubio dort ihren 116. Geburtstag gefeiert.

Zeitlebens habe sie kaum gesundheitliche Probleme gehabt, dann aber mit 109 Jahren einen Oberschenkelbruch erlitten, der operiert werden musste. Danach habe sich ihr Zustand verschlechtert. «Sie ist friedlich in ihrem Bett eingeschlafen, ohne zu leiden», hiess es aus dem Altersheim.

Erst im April war die Italienerin Emma Morano gestorben, der letzte noch lebende Mensch, der im 19. Jahrhundert geboren worden war. Seit Mai 2016 stand sie als ältester Mensch der Welt im Guinness Buch der Rekorde. Die älteste Europäerin ist nach dem Tod Vela Rubios nun erneut eine Italienerin: Die 115-jährige Giuseppina Projetto.

(sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Pandemien und Katastrophen: Was wir vom Gestern lernen können

Die interdisziplinäre Ringvorlesung vom Zentrum für Altertumswissenschaften (ZAZH) der Uni Zürich dreht sich dieses Jahr um die Frage, was Naturkatastrophen, Epidemien und Plagen mit uns anrichten.

«Hätte ich doch unbekannte Reden, fremdartige Sprüche, neue Worte, noch nie gebraucht und frei von Wiederholungen, nicht die Sprüche der Vergangenheit, welche die Vorfahren schon brauchten.

Ich presse meinen Leib aus von dem, was er hält, ich siebe alle meine Worte; denn Wiederholung ist alles, was man sagt, und alles Gesagte ist schon einmal gesagt.

Von der ersten Generation bis zu denen, die einst kommen, alle ahmen nur nach, was vergangen ist. Wüsste ich doch, was andere nicht wissen, was noch …

Artikel lesen
Link zum Artikel