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Europa konsumiert mehr Kokain – Cannabis bleibt Nummer 1 unter den Drogen

epa06131952 A policeman shows some of the 482kg of cocaine seized in Valencia, Spain, 08 August 2017. The police detained a man driving a van after he skipped a police control in Xirivella, Valencia, seizing a total of 22 bags containing 482kg of high-purity cocaine, some of them wet and with sand, from the van.  EPA/MANUEL BRUQUE

Drogenfund in Valencia: 482 Kilogramm Kokain stellte die spanische Polizei im August 2017 in der Hafenstadt sicher. Bild: EPA/EFE



Der Verkauf und Konsum von Kokain hat in Europa zugenommen. Gemäss dem jüngsten EU-Drogenbericht bleibt aber Cannabis die meistkonsumierte Droge.

Die Reinheit des verkauften Kokains habe im Durchschnitt zugenommen. In vielen Städten wurden zuletzt mehr Kokainrückstände im Abwasser festgestellt als im Vorjahr, auch wurden häufiger Drogenfunde gemacht.

Zu diesem Ergebnis kommt der Jahresbericht der Beobachtungsstelle der Europäischen Union für Drogen und Drogensucht. Der Bericht wurde am Donnerstag in Brüssel von Behördenchef Alexis Goosdeel und EU-Innenkommissar Dimitris Avramopoulos vorgestellt.

So weiss ist es im Schweizer Abwasser

Europa bekomme derzeit die Folgen einer erhöhten Kokainproduktion in Lateinamerika zu spüren, erklärte Goosdeel. Die Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EMCDDA) geht davon aus, dass im vergangenen Jahr in den 28 EU-Ländern sowie in Norwegen und der Türkei rund 2,3 Millionen Menschen zwischen 15 und 34 Jahren Kokain konsumiert haben.

Mehr Beschlagnahmungen

Trends beim Konsum liessen sich wegen mangelnder Daten in zahlreichen Ländern jedoch kaum feststellen. Die jüngsten verfügbaren Daten beziehen sich auf 2016.

In diesem Jahr wurden in der Europäischen Union etwa 98’000 Sicherstellungen von Kokain gemeldet, dies entsprach 70,9 Tonnen. Verglichen mit dem Vorjahr habe die Menge des 2016 beschlagnahmten Kokains geringfügig, die Anzahl der Beschlagnahmungen hingegen deutlich zugenommen.

Sorgen bereitet den Experten auch das Auftauchen neuer synthetischer Opioide, die in den USA Auslöser für eine schwere Drogenkrise sind. Ausserdem gebe es Hinweise, dass die Herstellung von Drogen innerhalb Europas zunehme.

Über 17 Millionen konsumieren Cannabis

Die EMCDDA stellte ausserdem fest, dass Cannabis mit 17,2 Millionen Jugendlichen im Alter von 15 bis 34 Jahren nach wie vor die am meisten konsumierte Droge in Europa ist.

Die EU-Drogenbeobachtungsstelle mit Sitz in der portugiesischen Hauptstadt Lissabon liefert nur Daten und Statistiken – Prävention und Bekämpfung liegen in der Zuständigkeit der Mitgliedsstaaten der Union. (wst/sda/dpa/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • What’s Up, Doc? 07.06.2018 19:18
    Highlight Highlight Kann man den wirklich nicht mehr erwarten das man noch den Unterschied zwischen legalen und illegalen Drogen kapiert, muss den wirklich der Verfasser dass noch extra erwähnen? Wir haben es doch alle kapiert, Alkohol ist auch eine Droge aber halt mit einem kleinen Unterschied von zwei Buchstaben.
  • retrogott 07.06.2018 16:19
    Highlight Highlight Ich wusste gar nicht, dass man mit 34 noch als jugendlich gilt ^^
  • sapperlord 07.06.2018 14:51
    Highlight Highlight Legalize it!
  • osaliven 07.06.2018 14:28
    Highlight Highlight Falsch. Die Nummer 1 unter den Drogen ist Alkohol nicht Gras
    • bro heng mal :) 07.06.2018 15:48
      Highlight Highlight oder Zigaretten?
    • Unserious_CH 07.06.2018 16:05
      Highlight Highlight Falsch.
      Alkohol wird nicht gleich kategorisiert wie Gras, Koks, Crystal etc.

      Also stimmt die Headline
    • dontknow 07.06.2018 20:55
      Highlight Highlight @Unserious_CH
      Wobei anzumerken gilt dass deine Aussage nur auf die juristische Kategorisierung zutrifft. Aus wissenschaftlicher Sicht gibt es absolut keine Gründe warum dies getan werden sollte. Alkohol steht vielen sogenannten "harten" Drogen in nichts nach was Suchtfaktor, gesundheitliche Schäden etc. angeht. Im Vergleich zu z.B. Cannabis ist Alkohol nachweislich ein wahres Monster.
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