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Von London bis Nizza: Die Spur des islamistischen Terrors in Europa

London, Madrid, Paris, Nizza – europäische Metropolen rücken immer stärker ins Fadenkreuz islamistischer Attentäter. Eine Chronologie der schwersten Anschläge.
15.07.2016, 12:1715.07.2016, 13:31

Madrid – März 2004

Bild: EPA EFE

Bei islamistisch motivierten Bombenanschlägen auf Pendlerzüge in Madrid sterben 191 Menschen, rund 1500 werden verletzt. 

London – Juli 2005

Bild: AP

Vier Muslime mit britischem Pass zünden in der Londoner U-Bahn und einem Bus Sprengsätze. 56 Menschen sterben, etwa 700 werden verletzt.

Brüssel – Mai 2014

Bild: AP

Im Jüdischen Museum erschiesst ein französischer Islamist vier Menschen. Kurz darauf wird er festgenommen. Als selbst ernannter «Gotteskrieger» hatte er zuvor in Syrien gekämpft.

Paris – Januar 2015

Bild: EPA

Bei einem Attentat auf das Satiremagazin «Charlie Hebdo» sterben in Paris zwölf Menschen. Die beiden Täter kommen später bei einer Polizeiaktion ums Leben. Zu dem Anschlag bekennt sich die Terrororganisation Al-Kaida auf der arabischen Halbinsel.

Kopenhagen – Februar 2015

Bild: AP Polfoto

Ein arabischstämmiger 22-Jähriger feuert auf ein Kulturcafé, ein Mann stirbt. Vor einer Synagoge erschiesst der Attentäter einen Wachmann, bevor ihn Polizeikugeln tödlich treffen.

Paris – November 2015

Bild: EPA

Bei einer koordinierten Anschlagsserie in Paris töten Anhänger der Terrormiliz «Islamischer Staat» («IS») 130 Menschen, Hunderte werden verletzt.

Istanbul – Januar 2016

Bild: EPA DPA

Ein Selbstmordattentäter der Terrormiliz «Islamischer Staat» («IS») reisst im historischen Zentrum zwölf Deutsche mit in den Tod. Der Angreifer zündet die Bombe mitten in einer deutschen Reisegruppe nahe der Hagia Sophia und der Blauen Moschee.

Brüssel – März 2016:

Bild: EPA ISOPIX POOL

Mit mehreren Bomben töten islamistische Attentäter in der belgischen Hauptstadt am Flughafen und in einer Metrostation 32 Menschen. (wst/sda)

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