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«Tragödie» verhindert – Brücke in Italien nach Regen eingestürzt
Nach einer vorsorglichen Sperrung wegen tagelanger starker Regenfälle ist in Italien ein Teil einer Brücke eingestürzt. Wie die italienische Feuerwehr mitteilte, ereignete sich der Teileinsturz am Vormittag zwischen den Regionen Abruzzen und Molise.
Die Brücke ist Teil einer der wichtigsten und längsten Staatsstrassen Italiens, der Strada Statale 16 Adriatica. Die Staatsstrasse führt von Padua in Venetien im Norden des Landes bis nach Otranto im süditalienischen Apulien. Der teilweise Einsturz der Brücke auf der Höhe der Gemeinde Montenero di Bisaccia in Molise dürfte daher zumindest auf dem südlichen Teil der Strecke schwerwiegende Folgen für den Verkehr haben.
#Maltempo #Campobasso, crollo ponte su SS16, all’altezza di Montenero di Bisaccia: dalle 9.30 #vigilidelfuoco impegnati con squadre a terra, anfibio ed elicottero Drago per escludere il coinvolgimento di auto [#2aprile 12:00] pic.twitter.com/tXfY73ITP5
— Vigili del Fuoco (@vigilidelfuoco) April 2, 2026
Bürgermeisterin: «Lage bleibt ernst»
Die Lage an der Brücke wurde bereits seit Mittwoch wegen des starken Regens von den Behörden beobachtet. Der Teileinsturz der Brücke über den Trigno-Fluss ereignete sich während Überprüfungen für eine Wiedereröffnung.
«Zum Glück war die Strasse gesperrt und es befanden sich keine Fahrzeuge auf dem Weg, sonst wäre es eine Tragödie gewesen», sagte die Bürgermeisterin von Montenero di Bisaccia, Simona Contucci, dem Fernsehsender Rai am Unglücksort. Die Lage bleibe angesichts der schweren Unwetterlage äusserst ernst, sagte sie. Feuerwehrleute sind vor Ort, um das Gebiet abzusichern. (sda/dpa)
