International
FIFA

«Die FIFA ist eine Diktatur»: Luís Figo attackiert Blatter nach dessen Wiederwahl aufs Schärfste

Figo reitet eine nächste Attacke Richtung Sepp Blatter: Die portugiesische Fussball-Legende war im Kampf ums Präsidentenamt bereits vergangene Woche ausgestiegen.
Figo reitet eine nächste Attacke Richtung Sepp Blatter: Die portugiesische Fussball-Legende war im Kampf ums Präsidentenamt bereits vergangene Woche ausgestiegen.Bild: Matt Dunham/AP/KEYSTONE

«Die FIFA ist eine Diktatur»: Luís Figo attackiert Blatter nach dessen Wiederwahl aufs Schärfste

30.05.2015, 08:0430.05.2015, 11:22

Nach der Wiederwahl von FIFA-Präsident Sepp Blatter übt der portugiesische Ex-Nationalspieler Luís Figo mit Blick auf den Korruptionsskandal scharfe Kritik an dessen Führungsqualitäten.

Der Schweizer dürfe nicht länger für den Weltfussball Verantwortung tragen, sagte Figo am Freitagabend. Er sagte:

«Herr Blatter wusste und weiss von den Akten der Korruption, Einflussnahme und Gaunereien oder, falls nicht – wie er behauptet –, ist das so, weil er nicht in der Lage ist, die FIFA zu leiten.»
luís figo

Und weiter: «Anders lässt sich das Problem nicht analysieren.»

«Die FIFA ist eine Diktatur»

Trotz der wohl schlimmsten Krise im Weltfussballverband seit dessen Gründung hatte Blatter am Freitag die Wiederwahl geschafft. Sein einziger Herausforderer, Prinz Ali bin al-Hussein von Jordanien, zog seine Kandidatur vor dem zweiten Wahlgang zurück. Blatter hatte im ersten Durchgang 133 Stimmen erzielt, sein Gegner überraschende 73.

Ex-Fussballlegende Figo war bereits vergangene Woche aus dem Rennen um den FIFA-Chefposten ausgestiegen. Er erklärte: 

«Die FIFA ist eine Diktatur.»
luís figo

(tat/si)

Die FIFA-Skandale unter Sepp Blatter

1 / 12
Die FIFA-Skandale unter Sepp Blatter
Die Präsidentschaftswahl 1998: Sepp Blatter, damals noch FIFA-Generalsekretär, gewinnt die Präsidentschaftswahl gegen UEFA-Präsident Lennart Johansson.
quelle: ap/ap / francois mori
Auf Facebook teilenAuf X teilen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Verfahren gegen Argentiniens Präsidenten Milei eingestellt
Die argentinische Justiz hat das Verfahren gegen Präsident Javier Milei wegen der mutmasslichen Verwicklung in einen Kryptowährungsskandal eingestellt. Die angezeigten Vorfälle fielen unter keinen Straftatbestand, begründete der zuständige Bundesrichter Marcelo Martínez de Giorgi die Entscheidung.
Zur Story