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Auch Nobelpreis-Organisation geht auf Distanz zur FIFA 



Angesichts des Korruptionsskandals bei der FIFA will das Nobelpreiszentrum in Oslo seine Zusammenarbeit mit dem Weltfussballverband beenden. Der Verwaltungsrat habe das Zentrum beauftragt, die Kooperation mit der FIFA zu beenden, sobald die Umstände dies zuliessen, hiess es in einer Erklärung.

Die Korruptionsvorwürfe gegen den Verband sprach das Gremium nicht direkt an. Das Nobelpreiszentrum ist ein Ableger des Nobelpreiskomitees, das jedes Jahr den Friedensnobelpreis vergibt. Das Zentrum war 2012 eine Partnerschaft mit der FIFA eingegangen.

«Handschlag für den Frieden»

Sie gründeten die Initiative «Handschlag für den Frieden», die die Kapitäne von Fussballmannschaften auffordert, sich vor und nach einem Spiel die Hand zu geben und auch das Schiedsrichterteam zu grüssen. Nach dem Ende der Kooperation mit der FIFA will das Nobelpreiszentrum nach eigener Angabe diese Initiative mit dem norwegischen Fussballverband fortsetzen.

Teilweise veröffentlichte Ermittlungen der FIFA-Untersuchungskammer haben ergeben, dass bei der Vergabe der Weltmeisterschaften an Russland im Jahr 2018 und an Katar im Jahr 2022 hohe Summen an Schmiergeldern geflossen sind. Einige frühere und amtierende FIFA-Funktionäre wurden festgenommen. (whr/sda/afp)

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