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epa06424341 (L-R) Laura Dern, Nicole Kidman, Zoe Kravitz, Reese Witherspoon and Shailene Woodley pose with the Best Television Limited Series or Motion Picture Made for Television award for 'Big Little Lies' in the press room during the 75th annual Golden Globe Awards ceremony at the Beverly Hilton Hotel in Beverly Hills, California, USA, 07 January 2018.  EPA/MIKE NELSON

Hier freut sich das Team von «Big Little Lies» wie verrückt über drei Golden Globes für Nicole Kidman (Hauptdarstellerin), Laura Dern (Nebendarstellerin) und beste Miniserie. Bild: EPA/EPA

Gary Oldman, du sollst eine Frau nicht F**** nennen! Ärger nach Golden Globes in Sicht

Alles war so schön, die Farbe Schwarz stand den Stars ausgezeichnet, die Reden waren aufrüttelnd und engagiert, alle benahmen sich feministisch – und jetzt zeichnen sich bei zwei Preisträgern schon wieder Probleme ab. Hört das denn nie auf?



«And here are the all-male nominees», sagt Natalie Portman, als sie den Preis für die beste Regie ankündigt. Also für Guillermo del Toro, Martin McDonagh, Christopher Nolan, Ridley Scott und Steven Spielberg. Es gewinnt dann – thematisch zum Anlass passend – del Toro mit «The Shape of Water»: Ein grünschuppiger Wassermann entpuppt sich darin als zugleich männlicher und sensibler als jeder Normalomenschmann (hier gehts zu allen Gewinnern).

This image released by NBC shows presenters Natalie Portman, left, and Ron Howard at the 75th Annual Golden Globe Awards in Beverly Hills, Calif., on Sunday, Jan. 7, 2018. (Paul Drinkwater/NBC via AP)

Freche Natalie Portman. Bild: AP/NBC

Bei denen, die zuhause vor dem Fernseher sitzen, sorgt einer der multipel ausgestrahlten Werbespots des Abends für wachsende Verwunderung: Winona Ryder wirbt darin für irgendein L'Oréal-Shampoo, das Strohhaar in seidige Locken verwandelt. «Jeder liebt ein Comeback. Auch beschädigtes Haar hat eines verdient», lautet der Slogan. Beschädigtes Haar klingt nach beschädigtem Ruf ... und gibt es da nicht ein paar Comebacks, die man sich nicht mehr wünscht? Moderator Seth Meyers schlägt deshalb ein spezielles Comeback für einen bestimmten Mann vor (es ist ein bisschen geschmacklos):

«Harvey Weinstein ist nicht hier. Weil ... nun ..., ich habe Gerüchte gehört, er sei verrückt und es sei schwierig, mit ihm zu arbeiten. Aber macht euch keine Sorgen, er wird in 20 Jahren zurück sein, als erster Mensch, der ausgebuht wird während des ‹In Memoriam›*.»

*«In Memoriam» heisst die Diashow, in der an die Verstorbenen der Filmbranche aus dem vergangenen Jahr erinnert wird.

«Time's up» ist das Motto des Abends, das viele Männer an dieser ersten wichtigen «Post-Harvey-Weinstein-Branchenveranstaltung» wie die 75. Golden Globes auch genannt werden, auf kleinen Pins mit sich herumtragen. Die Zeit ist um, die Zeit von Mann, Sexismus und – in Ansätzen – Weiss.

epa06424571 James Franco arrives for the 75th annual Golden Globe Awards ceremony at the Beverly Hilton Hotel in Beverly Hills, California, USA, 07 January 2018.  EPA/MIKE NELSON

James Franco mit dem «Time's up»-Pin. Achtung, für ihn wird's wohl noch ungemütlich – bitte weiterlesen. Bild: EPA/EPA

Oprah Winfrey gewinnt den Cecil B. DeMille-Award für ihr Lebenswerk in der Unterhaltungsbranche. Sie geht dabei zurück in ihre Kindheit, als sie als Tochter einer Putzfrau vor dem Fernseher sass und erlebte, wie Sidney Poitier als erster Schwarzer einen Oscar gewann.  Sie erzählt aber auch die Geschichte von Recy Taylor, die 1944 von sechs weissen Männern vergewaltigt wurde und deren Peiniger nie verurteilt wurden. Recy Taylor starb zehn Tage vor den Golden Globes. Und wie so viele im Saal äussert auch sie die Hoffnung, dass eines Tages keine Frau mehr «me too» sagen müsse.

Der schwarze Schauspieler Sterling K. Brown wird mit «This Is Us» bester Serien-Hauptdarsteller. Leider geht «Get out», der Meta-Horrorfilm über eine brutal rassistische weisse Familie, leer aus. Ob er am Ende zu schwarz war für die Nacht der schwarzen Roben? «Wow, the power of women!», wie Nicole Kidman begeistert sagt, wird dafür auf Schritt und Tritt gefeiert.

Nicole Kidman poses in the press room with the award for best performance by an actress in a limited series or a motion picture made for television for

Schwer verliebte Nicole Kidman. Bild: Jordan Strauss/Invision/AP/Invision

Wie erwartet gewinnen mit «Big Little Lies» (Miniserie) und «The Handmaid's Tale» (Serie) zwei ausgemachte Damen-Dramen, die äusserst unzimperlich sexuellen Missbrauch thematisieren. Ebenfalls wie erwartet wird Elisabeth Moss als Hauptleidtragende in «The Handmaid's Tale» zur besten Seriendarstellerin gekürt. Sie entscheidet sich für eine literarische Rede, schliesslich gewinnt sie mit der Romanverfilmung von Margaret Atwood:

«Dies ist von Margaret Atwood: ‹Wir waren die Menschen, die nicht in den Zeitungen standen. Wir lebten in den weissen Flecken an den Rändern des Gedruckten. Es gab uns mehr Freiheit. Wir lebten in den leeren Zeilen zwischen den Geschichten.›

Margaret Atwood, dies ist für dich und alle Frauen, die vor und nach dir kamen und die stark genug waren, gegen Intoleranz und Ungerechtigkeit zu reden und für Gleichheit und Freiheit in dieser Welt zu kämpfen. Wir leben nicht mehr länger in den weissen Flecken an den Rändern des Gedruckten. Wir leben nicht mehr länger in den leeren Zeilen zwischen den Geschichten. Wir sind die gedruckten Geschichten und wir schreiben diese Geschichten selbts. Danke.»

Elisabeth Moss poses in the press room with the award for best performance by an actress in a television series - drama for

Literarische Rednerin Elisabeth Moss. Bild: Jordan Strauss/Invision/AP/Invision

Nicole Kidman (beste Hauptdarstellerin in einer Miniserie) bedankte sich bei ihrer Mutter, die immer für Frauenrechte gekämpft hatte und bei ihrem Mann:

«Keith Urban, wenn meine Wange an deiner liegt, schmilzt alles andere dahin. Und das ist Liebe.»

Nicole Kidman

Und sonst? Die Schauspielerin Ally Sheedy meldet sich über Twitter und schrieb, dass James Franco, der gerade auf der Bühne die Auszeichnung als bester komischer Hauptdarsteller in «The Disaster Artist» erhalten hatte, der Grund dafür sei, dass sie aus dem Unterhaltungsbusiness ausgestiegen sei. Franco also, der seinen «Time's up»-Pin am stolzesten trägt. Sheedy löscht den Tweet allerdings wenig später wieder, der Elefant der #himtoo?-Frage steht jetzt trotzdem irgendwie schief im Raum. 

Gary Oldman walks onstage to accept the Desert Palm achievement award for

Bei den Golden Globes tadellos, sonst eher nicht so: Gary Oldman. Bild: Chris Pizzello/Invision/AP/Invision

Auch Gary Oldman, der als Winston Churchill in «Darkest Hour» den Preis als bester ernsthafter Hauptdarsteller davonträgt, steht schon wieder im Kreuzfeuer.

2014 gab er dem «Playboy» ein Interview, in dem er die Golden Globes als «bedeutungslose Veranstaltung» (stimmt), Reality-TV als «Museum des sozialen Zerfalls» (jaaa!) politische Korrektheit als «Mist» (na ja) und Nancy Pelosi, die Vorsitzende der amerikanischen Demokraten als «Fotze» (geht's noch?) bezeichnete. Also so:

«Wenn ich Nancy Pelosi eine F**** nennen würde – und ich steigere das noch, eine fucking unbrauchbare F**** – geht das nicht wirklich. Aber Bill Maher und Jon Stewart dürfen das und niemand wird sie deswegen entlassen.»

Gary Oldman im «Playboy»

Das ist natürlich ein indirekter Kunstgriff. Oldman prangert ein System an, das den Kollegen etwas erlaubt, weil die Verzerrung ihr Job ist, ihm selbst das Gleiche aber verbietet (gut, Maher hatte es auch nicht leicht, als er Sarah Palin 2011 mit dem C-Wort bedachte). Wobei er natürlich gar nicht indirekt durchschimmern lässt, was er von Nancy Pelosi hält. Nämlich exakt das, was er nicht zu sagen vorgibt. Äusserst direkt verteidigte er dagegen einen antisemitischen Ausbruch von Mel Gibson und einen homophoben von Alec Baldwin und sagte: «Fuck the Pope.» Er war in einer prima Laune.

Old Man Gary, du sollst eine Frau nicht in der Öffentlichkeit Fotze nennen, auch nicht indirekt. Und auch nicht im «Playboy», wo eine Frau am Ende nicht viel mehr als das darstellt. Vielleicht warst du während des Interviews besoffen. Vielleicht hattest du mal wieder gekokst. Vielleicht hattest du sogar ein bisschen Recht mit deiner Wut gegen alle «Heuchelei». Trotzdem war's enorm unbedacht. Hoffen wir mal, dass du nicht zum Partycrasher dieser Golden Globes wirst.

#metoo an der Golden Globes: Es geht um mehr als die Stars

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57Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • joe 08.01.2018 18:50
    Highlight Highlight Seth hat es in seinem Monolog schön gesagt: "For the male nominees in the room tonight, this will be the first time in months it won't be terrified to hear your name read aloud … !"

  • Luca Brasi 08.01.2018 16:09
    Highlight Highlight Ist meine Zeit abgelaufen, wenn ich Filme mit weissen, männlichen Hauptdarstellern mag, die politisch unkorrekt sind?
    Immer dieses Gegeneinander und generelle Misstrauen gegenüber dem anderen Geschlecht, sexuelle Ausrichtung, Mehrheit/Minderheit, etc.
    • Tschüse Üse 08.01.2018 17:25
      Highlight Highlight Schau dir die Netflix Specials von Dave Chapelle an, im 3. oder 4. davon bringt er s auf den Punkt.

      Jede/r egal welcher Sexualität, Hautfarbe, Geschlecht oder Relligion ist so krass dünnhàutig geworden.
  • TanookiStormtrooper 08.01.2018 16:01
    Highlight Highlight Gary Oldman darf das!


    #lina4weindoch
  • Alnothur 08.01.2018 15:58
    Highlight Highlight Mimimimimimi
  • chrisdea 08.01.2018 15:23
    Highlight Highlight Mimimi...
    Jede(r) darf jeden Mann einen "Dick" nennen, und es ist's vollkommen OK. Aber wehe man sagt "Cunt". Huihuihi, dann ist man aber ein böser... Lächerlich.
  • EvilBetty 08.01.2018 14:46
    Highlight Highlight Der Kidman sieht man seit Jahren keine Gefühlsregung mehr an... schrecklich.
    • Tschüse Üse 08.01.2018 17:27
      Highlight Highlight War mal relativ hübsch, nun nur noch ein Wrack.
  • Normi 08.01.2018 14:34
    Highlight Highlight zitat: "alle benahmen sich feministisch"

    wenn alle sich benahmen wie XY ist das ein ernstes Zeichen für Diktatur und Faschismus
  • Kreasty 08.01.2018 13:52
    Highlight Highlight Dieser James Franco... sorgt dafür das andere eigene Entscheidungen treffen.

    Ausser alten Sachen und Feministinnenzeugs ist hier nicht zu lesen.

    Falls ihr bock auf Blitzen habt, lassts euch doch von ner Frau selber erklären.....

    Play Icon
    • just sayin' 09.01.2018 10:14
      Highlight Highlight @Kreasty

      ich habe mir den talk angetan.
      schlimm....

      und es ist sinnbildlich wie die diskussion heute leider geführt wird.
  • Dharma Bum(s) 08.01.2018 13:37
    Highlight Highlight Gibts eigentlich ein Schweizerdialektwort für das Fluchwort: F**** ?
    • MacB 08.01.2018 14:30
      Highlight Highlight Ja, so ähnlich aber das kann ich hier kaum schreiben, ohne dass es zensiert wird :D
    • Platonismo 08.01.2018 15:01
      Highlight Highlight Ja
    • roger.schmid 08.01.2018 15:02
      Highlight Highlight @DS: ja, gibt es: ********
    Weitere Antworten anzeigen
  • MacB 08.01.2018 13:23
    Highlight Highlight Ich hoffe, in der Intro ist das "Alles war schön...alle benahmen sich feministisch" ironisch gemeint. Ich wüsste nicht, was daran gut sein soll. Es ist das andere Extrem des maskulinen Macho-Gehabes.

    Wie wärs mal, wenn man sich einfach auf Augenhöhe begegnet, ohne das Eine immer höher stellen zu wollen?
  • PaLve! 08.01.2018 13:18
    Highlight Highlight Wenn man die Sache mal Objektiv betrachtet, ist F***e ein vulgäres Wort für das weibliche Geschlechtsteil, das im deutschen eher wenig gebraucht wird. Deswegen verwende ich es praktisch nie, natürlich neben dem Umstand, dass man dabei als Sexist gelten würde. Aber die Leute, welche jetzt rum jammern verwenden sicherlich gelegentlich Wörter wie: ''Arschloch''; ''Wichser''; ''Pussy'' etc. Das nimmt der Sache schon die ganze Glaubwürdigkeit.
    • just sayin' 08.01.2018 16:23
      Highlight Highlight ich finde "f**ze" identisch vulgär wie "schwanz".
      ich sehe aber keinen sexismus darin es zu brauchen. nur fehlende manieren.
    • Past, Present & Future 08.01.2018 18:20
      Highlight Highlight @just sayin: Aufrichtige, nicht polemisch gemeinte Frage: Wenn beide Wörter für dich gleich vulgär sind, wieso zensierst du "Fotze" mit **, während du "Schwanz" ausschreibst?
    • Doughnutella Servace 08.01.2018 18:52
      Highlight Highlight Manchmal hat das Wort schon seine Berechtigung..in ganz seltenen Fällen.

      Eine Fo**e ist eine hinterlistige, rücksichts- und gewissenlose Person. Wahlweise Mann oder Frau. Es macht für mich keinen Unterschied.

      Im Berndeutsch sagt man auch „Fotzuhund/Fotzucheib/Fotzusiech“

      https://www.berndeutsch.ch/web/words/view/16045

    Weitere Antworten anzeigen
  • moedesty 08.01.2018 13:03
    Highlight Highlight ohne oldman‘s aussagen hätte dieser artikel keine wörter. sei ihm doch dankbar.
  • fandustic 08.01.2018 12:52
    Highlight Highlight Die Nacht der Empörten, oder zumindest deren die so tun. Eigentlich nur peinlich diese Show und das gebaren der Stars. Wie wenn auch nur einer von denen in irgendeiner Weise von alldem betroffen wäre. Die blasen doch einfach alle nur ins gleiche Horn weils halt gerade schick ist. Wie auch Oprah, Tochter einer Putzfrau (welch tragisches Schicksal). Die lebt schon viel länger auf der anderen Seite des Zauns, als dass sie überhaupt noch wüsste wie es mal war, oder heute noch ist. Und wehe jenen die nicht in Schwarz gekleidet kamen....die soziale Ächtung sei ihnen gewiss.
  • simiimi 08.01.2018 12:48
    Highlight Highlight Haha, das Ganze wird immer absurder. Der Kampf gegen Vergewaltigung in Ehren, aber was gerade abgeht erinnert mich mehr an die Hexenprozesse von Salem als an Kampf für Gleichberechtigung. Mal schauen was nach der Massenhysterie ürigbleibt, wahrscheinlich eine nur noch dürftig unterhaltsame Unterhaltungsindustrie.
  • Chesus80 08.01.2018 12:48
    Highlight Highlight Ach... die ganze polotische Korrektheit geht mir auf den Sack... wo bleibt der gesunde Menschenverstand...
  • Asmodeus 08.01.2018 12:39
    Highlight Highlight Oha. Mein Kommentar wurde wieder gelöscht. Weil ich gefragt habe ob Slutshaming wie es Simone hier betrieb wirklich gegen Sexismus hilft?
    • Kunibert der fiese 08.01.2018 15:53
      Highlight Highlight Slutshaming?
    • Asmodeus 08.01.2018 16:45
      Highlight Highlight Slutshaming ist die Bezeichnung, wenn man Frauen die sich sexy anziehen oder Nacktfotos machen oder sonst nicht dem gewünschten "angebrachten" Aussehen entsprechen beleidigt.

      Wie Simone hier z.B. die Damen im Playboy quasi im vorbeigehen als "F...." bezeichnet hat, weil sie darin ja eh nichts anderes wären.
    • Tschüse Üse 08.01.2018 17:30
      Highlight Highlight @Asmodeus: Ist mir auch schon passiert, Meinungen die Ihnen nicht passen werden teilweise nicht aufgeschaltet.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Frausowieso 08.01.2018 12:14
    Highlight Highlight ein bisschen gar gesucht....
  • goschi 08.01.2018 11:49
    Highlight Highlight @Simone Meier:
    "Und auch nicht im «Playboy», wo eine Frau am Ende nicht viel mehr als das darstellt. "

    Man kann den Playboy darauf reduzieren, dann tut man dem Playboy aberhochgradig unrecht und beweist eigentlich nur, dass man simplifizierten Vorurteilen nachhängt und sonst nichts.
    • Luca Brasi 08.01.2018 17:40
      Highlight Highlight Stimme absolut zu.
    • redeye70 08.01.2018 18:10
      Highlight Highlight Diesen Satz finde ich auch daneben. Playboy bietet Erotik in wundervoller Ästhetik. Die Fotografie ist technisch topp, die Frauen werden nicht entwürdigt. Wäre das nicht so hätten sich viele prominente Frauen nicht entblättert, egal für welche Summe. „Me too“ ist wichtig aber das Pendel soll jetzt bitte nicht Richtung Frühkatholizismus ausschlagen.
    • CASSIO 09.01.2018 04:38
      Highlight Highlight Goschi, man tut nicht dem Playboy unrecht, sondern vor allem den Frauen, die sich dort freiwillig und wohl auch immer mit Stolz ablichten liessen/lassen. Man spricht damit diesen Frauen ab, selbst denken zu können und degradiert sie damit zu willenlosen, dummen Instrumenten des Mannes. Simone Meier, da musst Du nochmals über die Bücher!
  • dä dingsbums 08.01.2018 11:48
    Highlight Highlight Wieso gräbt man jetzt das Interview von 2014 aus und was hat das mit den Golden Globes zu tun?
  • Don Pie 08.01.2018 11:43
    Highlight Highlight .
    Benutzer Bild
    • Steimolo 08.01.2018 17:31
      Highlight Highlight Ich mag den kerl. Erstaunt mich dass du soviele likes kriegst.
  • felixJongleur 08.01.2018 11:34
    Highlight Highlight Danke für den "Get Out" Spoiler :(
    • Rectangular Circle 08.01.2018 11:54
      Highlight Highlight Ich hab den Film gesehen. Das war in etwa so wenig ein Spoiler, wie wenn du sagen würdest, dass bei Der Herr der Ringe Elben gegen Orks kämpfen.
    • Utschli 08.01.2018 12:03
      Highlight Highlight Was für ein Spoiler?
    • Simone M. 08.01.2018 13:16
      Highlight Highlight Es ist entspoilert ...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Matti_St 08.01.2018 11:33
    Highlight Highlight Mal so laut gedacht. A....l... ist im Gegensatz zu F... politisch korrekt? Glaube beide Wörter meinen dasselbe. Und manchmal muss man ein solches zutiefst verabscheundes Wort in den Mund nehmen, damit auch der größte Dummkopf ( wie A....l... nur in männlicher Version verfügbar, auch wenn es von diesen Exemplaren auch weibliche gibt), versteht was man von dieser Person hält.
    Ich glaube mit der Argumentation nehmen wir langsam die Gradwanderung, die langsam nur noch steil bergab geht.
    • User_Dave 08.01.2018 12:35
      Highlight Highlight Ich komm nicht drauf. Was bedeutet A...I...?
    • Dharma Bum(s) 08.01.2018 13:18
      Highlight Highlight "Dickhead" ist politisch korrekt, "cunt", nicht. Ausser man wendet es auf einen Mann an, was oft auch passend ist.
    • MacB 08.01.2018 13:21
      Highlight Highlight @User_Dave: Du hast ein "H" gekauft...Nun sind wir bei A...hlo.h :)

      ich glaub, das meint er
    Weitere Antworten anzeigen
  • Der Tom 08.01.2018 11:32
    Highlight Highlight Die Farbe passt. Ich sehe schwarz für diese Branche. In 5 Jahren gibt es hoffentlich nur noch künstliche Schauspieler. Das ist viel günstiger und beständiger. Man könnte sich dann wieder darauf konzentrieren gute Geschichten zu erzählen.
  • niklausb 08.01.2018 11:13
    Highlight Highlight Sorry wann war dieses Interview? 2014.... Und keiner hat bisher gejammert..... Das mag nicht die Art des feinen Mannes sein aber alter mist ists allemal zumal ja alle Playboy "lesen" und nicht bloss anschauen.... Oder ist es deshalb erst jetzt zum Thema geworden weil es so lange ging bis einem so langweilig war es wirklich zu lesen?
    • dä dingsbums 08.01.2018 15:56
      Highlight Highlight Doch, Jüdische Vereine haben sich beklagt und zwar schon 2014, worauf Oldman seine Aussagen relativiert hat.

      Das Interview ist überhaupt nicht so krass wie es hier den Anschein macht, aber man kann halt fast überall etwas hinein interpretieren was nicht so gemeint war.

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