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Happy End im #MeToo-Chaos: Mark Wahlberg spendet unfaires Millionen-Honorar



Wir haben davon berichtet. Von den Honoraren, die Michelle Williams und Mark Wahlberg für ihren Nachdreh von «All the Money in the World» (Regie: Ridley Scott) erhalten haben. Sie 1000 Dollar, er 1.5 Millionen Dollar. Wir waren nicht die einzigen, die Kritik an Wahlberg und Scott war harsch.

Am Samstag, den 13., hat sich Wahlberg eines Besseren besonnen. Er twitterte:

«Während der letzten Tage wurde mein Honorar für den Nachdreh zu ‹All the Money in the World› zu einem wichtigen Gesprächsthema. Ich unterstütze den Kampf um faire Entlöhnung zu 100 Prozent und spende die 1.5 Millionen Dollar dem ‹Time's Up Legal Defense Fund›* im Namen von Michelle Williams.»

*Der Rechtsschutz-Fonds unterstützt Opfer sexueller Gewalt.

Wahlbergs (und Williams') Agentur versprach, eine zusätzliche halbe Million Dollar an die Stiftung zu spenden. Die Reaktionen in Hollywood sind entsprechend begeistert und erleichtert.

Mark Ruffalo nannte Wahlbergs Umdenken «gross und bewundernswert».

Jessica Chastain, die Wahlberg zuvor ebenfalls scharf kritisiert hatte, antwortete Ruffalo: «Einverstanden! Hoffentlich wird @markwahlberg andere Männer dazu inspirieren, an @TIMESUPNOW zu spenden.»

Und Michelle Williams? Am Wochenende sagte sie: «Meine Schauspiel-Kolleginnen standen mir bei und stellten sich hinter mich, meine Aktivisten-Freunde lehrten mich, meine Stimme zu brauchen, und die mächtigsten Männer hörten mir zu und handelten. Heute ist einer der unvergesslichsten Tage meines Lebens – weil Mark Wahlberg, (die Agentur) William Morris Endeavor und eine Gemeinschaft von Frauen und Männern an diesem Erfolg beteiligt sind.»

Schön.

(sme)

#MeToo an der Golden Globes: Es geht um mehr als die Stars

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Video: watson

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    Alle Leser-Kommentare
  • Mss.Fork 15.01.2018 19:48
    Highlight Highlight Hat sie ihre 1000 mücken auch gespendet? Ansonsten hätte sie ja jetzt viel mehr geld verdient mit dem nachdreh... :P
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 15.01.2018 16:32
    Highlight Highlight 1 Respect an Wahlbergs PR-Berater. Für 2.2% des Jahreseinkommens seines Klienten nicht nur negative Presse verhindert, nein sogar noch etwas Gutes getan.

    I agree! Hopefully @markwahlberg will inspire other men to donate to @TIMESUPNOW
    Und das wichtigste, positive Presse erzeugt, Wahlberg das moderne Rolemodel.
    Zu Williams: Ich wiederhole mich, wenn man keine Bezahlung für Nachdrehs verlangt, wird man auch nicht bezahlt.
  • McStem 15.01.2018 16:09
    Highlight Highlight Habe durch diesen Artikel zum ersten mal davon gehört und dachte mir nur "Michelle wer?". Ich bin jetzt vielleicht nicht die Instanz was Filme betrifft, aber vielleicht ist der Gehaltsunterschied gegeben durch den unterschiedlichen Bekanntheitsgrad?

    Ehrlich gesagt finde ich 1.5 Millionen für einen Nachdreh grundsätzlich viel. Eigentlich auch die 1000, da nach meinem Verständnis, dieser zum restlichen Film gehört.
    • satyros 15.01.2018 20:54
      Highlight Highlight Naja, wenn Du nochmal drehen musst, weil einer der Hauptdarsteller (i.c. Kevin Spacey) - aus welchen Gründen auch immer - nicht mehr im Film erscheinen soll und alle Szenen mit seinem Ersatz nochmal aufgenommen werden müssen, finde ich schon, dass man dafür Geld verlangen kann.
  • Shin Kami 15.01.2018 15:39
    Highlight Highlight Naja es hat wohl weniger mit dem Geschlecht zu tun, dass Wahlberg mehr bekommen hat, sondern damit, dass er der bekanntere Schauspieler ist...
  • Lezzelentius 15.01.2018 14:01
    Highlight Highlight Wie "unfair" es wirklich war und mit welcher Begründung, ist meines Erachtens doch diskutabel.
  • Alex_Steiner 15.01.2018 13:55
    Highlight Highlight Warum erwähnt ihr eigentlich das "#MeToo" Ding? Vom Titel alleine wäre ich jetzt davon ausgegangen das Mark Wahlberg beschuldigt wurde jemanden vergewaltigt zu haben. Bei #MeToo geht es nicht um Lohnungleichheit.
    • satyros 15.01.2018 20:58
      Highlight Highlight Das Ganze hat schon was mit #MeToo zu tun. Wäre Kevin Spacey nicht untragbar geworden, hätte es keinen Nachdreh gebraucht. Und dass dann die weibliche Hauptdarstellerin quasi auf ein Honorar verzichtet (vielleicht um nicht materiellen Profit aus sexueller Belästigung zu schlagen?), während sich der männliche Hauptdarsteller noch ein schönes Sümmchen auszahlen lässt, ist doch eher ungeschickt. Vor allem, wenn die Beiden durch die gleiche Agentur vertreten werden.
  • Alex_Steiner 15.01.2018 13:49
    Highlight Highlight Ist ja unglaublich das Michelle Williams weniger als Mark Wahlberg verdient. Man könnte fast meinen das niemand Michelle Williams kennt...
  • w'ever 15.01.2018 13:46
    Highlight Highlight ok ich hab den film nicht gesehen, aber wieso genau darf wahlberg nicht mehr als seine kollegin verdienen?
    er hat vermutlich mehr spielzeit im film. und die zuschauer gehen wohl eher wegen mark den film schauen als wegen michelle williams.
    oder?
    • Mrlukluk 15.01.2018 15:49
      Highlight Highlight Nein es ging darum, dass es wegen dem Ausschluss von Kevin Spacey zu einem Nachdreh des kompletten Films kam. Sie verlangte dafür nur ein Taschengeld und dachte, Mark Wahlberg tue dies auch. Fieser handelte jedoch die 1.5 Mio. aus, ohne ihr von dieser Planänderung zu berichten (so verstand ich es). Das kam aus und gab einen Skandal.
    • Mutzli 15.01.2018 16:52
      Highlight Highlight Dazu kommt, dass beide eine ähnlich wichtige und grosse Rolle im Film haben und von der gleichen Agentur vertreten werden.

      Da die Agentur fürs verhandeln zuständig ist, heisst das ganz klar, dass sie und Ridley Scott Williams übers Ohr gehauen haben. Sie wussten ja, wieviel Wahlberg bekommt und wieviel möglich gewesen wäre.

      Wahlberg selbst hat nichts falsch gemacht und finde diese Spende jetzt eine sehr gute Aktion.
    • Tooto 15.01.2018 17:00
      Highlight Highlight Klar geht mehr verdienen in Ordnung. Aber Michelle Williams ist nicht gerade so unbekannt wie es einige hier predigen. Und unter mehr verdienen verstehe ich nicht den Faktor 1500 :)

      Wäre als würde ein Arbeitskollege von mir, angenommen ich verdiene 6'000 pro Monat, 6'500'000 pro Monat verdienen.
      Auch wenn man die Zahlen im Artikel ausgeschrieben hätte wäre es deutlicher.
      1'000 vergleichen mit 1'500'000.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Knety 15.01.2018 13:31
    Highlight Highlight So blöd.
    😂🤣😂
    • p4trick 15.01.2018 15:52
      Highlight Highlight bei 68Mio Jahresgehalt kannst du auch mal 2% spenden. Ist so als würde ein Normalverdiener mal einen 1000er spenden....
    • Knety 15.01.2018 19:24
      Highlight Highlight Ich habe heute 1000.- gespendet. Und du? Frau Meier, Patrik hat nichts gespendet. So mega gemein, das liegt an den patriarchalen Strukturen.
      #metoo
      😂🤣
      *Ironie off
      Ob man sich Spenden nun leisten kann oder nicht, es ist Privatsache und geht niemanden etwas an.
  • walsi 15.01.2018 13:19
    Highlight Highlight Wenn er Eier in der Hose hätte, hätte er das einfach ausgesessen. Es ist nicht sein Fehler wenn der Manager der Schauspielerin unfähig ist mehr Geld zu verlangen.
    • nilsnektarine 15.01.2018 15:30
      Highlight Highlight leider ist die heutige Gesellschaft so überempfindlich geworden, dass man ihn bei einer solchen Reaktion wahrscheinlich einem Shitstorm sondergleichen unterzogen hätte 🙄
    • My Senf 15.01.2018 15:51
      Highlight Highlight Ja findi au, jedoch!!

      Die ganze Bewegung die da in gang gesetzt wurde ist der reinste Wahnsinn. Solange Man in Hollywood gross kassieren will muss nun den Damen die, äh Ohren, gestreichelt werden
    • Mutzli 15.01.2018 16:57
      Highlight Highlight Einer der Hauptgründe, wieso es überhaupt erst zu dieser Kritik kam, ist das Williams wie Wahlberg die gleiche Agentur haben, welche auch hauptsächlich für die Verhandlungen verantwortlich ist. Der "Manager" in ihrem Kommentar wäre also für beide praktisch die selbe Person.

      Was ja offensichtlich heisst, dass sie WIlliams verarscht haben. Finde eine Spende um eine Ungerechtigkeit wiedergutzumachen auch um einiges stärker, als sich mit "Fuck you, I got mine" der Diskussion zu verweigern...
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