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Gift-Erpressung bei Hipp: Babynahrung enthielt 15 Mikrogramm Rattengift

ABD0004_20260418 - WIEN - ÖSTERREICH: ZU APA0002 VOM 18.4.2026 - HiPP hat sein gesamtes Babykostgläschen-Sortiment bei Spar Österreich zurückgerufen. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass durch Ma ...
Nach den vergifteten Babynahrung-Gläser wurde international gefahndet. (Symbolbild)Bild: APA/APA

Erpresser versetzte Babynahrung mit 15 Mikrogramm Rattengift

24.04.2026, 14:3824.04.2026, 14:59

Im Erpressungsfall um Babynahrung ist nun die Giftmenge in einem der sichergestellten Gläschen ermittelt worden. Das in Österreich entdeckte Gläschen der Firma Hipp enthielt 15 Mikrogramm Rattengift, wie eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Eisenstadt mitteilte.

In den kommenden Tagen werde eine toxikologische Untersuchung durchgeführt, um zu klären, wie sich eine solche Menge auf Babys oder Kleinkinder auswirke, sagte die Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Die Menge beziehe sich nur auf den Fund in Österreich und sage nichts über den Gift-Gehalt der Hipp-Gläschen aus, die in Tschechien und der Slowakei gefunden worden waren, betonte sie.

Mit Rattengift in Babynahrung versucht ein Unbekannter, den deutschen Babykosthersteller Hipp zu erpressen. In Österreich, Tschechien und der Slowakei wurden laut Polizei insgesamt fünf manipulierte Babynahrungsgläser mit Rattengift entdeckt. Ein weiteres Glas wird im österreichischen Burgenland noch gesucht. Das deutsche Sortiment ist nach Angaben des Unternehmens im bayerischen Pfaffenhofen an der Ilm nicht betroffen. (nil/sda/dpa)

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