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Nach Messerattacke in Paris mit vier Toten: Anti-Terror-Staatsanwalt ermittelt



Nach dem tödlichen Messerangriff im Pariser Polizeipräsidium hat am Freitag die Anti-Terror-Staatsanwaltschaft die Ermittlungen übernommen – wegen Mordes und versuchten Mordes an Amtspersonen im Zusammenhang mit einer kriminellen, terroristischen Vereinigung.

Das wurde aus Justizkreisen bekannt. Bei dem Messerangriff am Donnerstag hatte ein 45-jähriger Mitarbeiter des Polizeipräsidiums vier Kollegen erstochen, bevor er von einem Polizisten erschossen wurde.

Über das Motiv des Täters war in Frankreich gerätselt worden. Medien berichteten, dass der Angreifer 2017 zum Islam konvertiert sei.

Der in dieser Form beispiellose Fall löste im ganzen Land Entsetzen und Trauer aus. Staatspräsident Emmanuel Macron und Regierungsmitglieder begaben sich an den Tatort, um mit Mitarbeitern zu sprechen.

Frankreich wird seit Jahren von islamistischen Anschlägen erschüttert, die Angst vor Attentaten ist deshalb hoch. So wurde unterdessen der Wohnsitz des mutmasslichen Täters durchsucht, wie Chefermittler Rémy Heitz sagte. Wie Justizkreise ergänzten, wurde die Frau des Täters in Polizeigewahrsam genommen.

epa07891581 French police and security forces establish a security perimeter near the police headquarters in Paris, France, 03 October 2019. According to reports, a man was killed after attacking officers with a knife. Two officers were injured in the incident.  EPA/IAN LANGSDON

Grosser Aufruhr in Paris. Bild: EPA

Laut Medien war der 45-Jährige in der als sensibel geltenden Abteilung «Direction de renseignement» der Polizeibehörde eingesetzt – in dieser Abteilung geht es unter anderem um den Kampf gegen Terrorbedrohungen.

Die Tat ereignete sich laut Innenminister Christophe Castaner am Donnerstag zwischen 12.30 und 13.00 Uhr. Er sprach von einem «mörderischen Lauf». Der mutmassliche Täter habe ein Keramikmesser benutzt, berichtete der Sender BFMTV. (sda/afp/dpa)

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
5Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • sa5 04.10.2019 21:03
    Highlight Highlight Egal ob jemand schuld ist oder nicht. Egal ob man hätte es verhindern können oder nicht.
    Es ist einfach nur traurig, dass innerhalb von so kurzer Zeit sich Frankreich destabilisieren und das Volk entzweien konnte.
    Vor 30 Jahren war Frankreich das Land in dem man wie Gott leben konnte - und was jetzt?
    • AdiB 05.10.2019 09:50
      Highlight Highlight Wer konnte wie gott leben? Wieviel % der bevölkerung betrifft dies?
    • Rumbel the Sumbel 05.10.2019 10:10
      Highlight Highlight Gleich welcher Schicht man angehörte, trifft es defintiv zu, dass vor Jahren die Franzosen in Frieden leben konnten. Nicht wie Gott aber in Frieden.
    • sa5 05.10.2019 12:39
      Highlight Highlight "Aber woher kommt es eigentlich, dass sich Gott angeblich nur in Frankreich so wohl fühlt? Kann man nicht auch anderswo ganz unbeschwert leben? Natürlich kann man - denn das Sprichwort wird nur im übertragenen Sinne verwendet und passt auf Sorglose und Müßiggänger in aller Welt."
      https://m.geo.de/geolino/redewendungen/3584-rtkl-redewendung-wie-gott-frankreich-leben

      Die adverbiale Bestimmung wie Gott in Frankreich findet sich in der Redewendung „leben wie Gott in Frankreich“ ....
      https://de.m.wikipedia.org/wiki/Wie_Gott_in_Frankreich

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