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National Front party leader Marine Le Pen, right, and former White House strategist Steve Bannon hold a press conference at the party congress in the northern French city of Lille, Saturday, March 10, 2018. Steve Bannon has given a big boost to French far right leader Marine Le Pen, telling a cheering crowd at a congress of her National Front party that

Haben das Heu auf der gleichen Bühne: Die zwei rechtsaussen Politiker Steve Bannon und Marine Le Pen. Bild: AP/AP

Hat Le Pen Geld von Steve Bannon erhalten? US-Abgeordnete fordern Untersuchung



Die Verbindungen zwischen dem US-Rechtsaussen-Ideologen Steve Bannon und der Partei der Rechtspopulistin Marine Le Pen sorgen in Frankreich für Wirbel. Während mehrere Abgeordnete eine parlamentarische Untersuchungskommission wegen illegaler ausländischer Einflussnahme fordern, will Le Pens Rassemblement National (RN) rechtlich gegen die Vorwürfe vorgehen. Es werde eine Klage wegen Rufschädigung vorbereitet, erklärte die Partei am Sonntag.

Abgeordnete und Senatoren mehrerer Parteien dringen auf die Einsetzung einer parlamentarischen Untersuchungskommission. Sie reagierten damit auf einen Bericht des TV-Senders France 2 über Treffen ranghoher RN-Funktionäre mit dem früheren Chefstrategen von US-Präsident Donald Trump, bei denen auch über die Parteifinanzen gesprochen wurde.

Le Pen kritisierte die Forderung nach parlamentarischen Ermittlungen als ein «politisches Manöver» vor der Europawahl. Bannon habe seine Dienste angeboten, um einen Kredit bei eine europäischen Bank zu besorgen. Dazu sei es aber nicht gekommen. «Es gibt keinerlei von Bannon organisierte amerikanische Finanzierung des Rassemblement National», sagte Le Pen dem Sender BFMTV.

epa07529544 Leader of French party Rassemblement National (formerly Front National), Marine Le Pen at a press conference during a visit to Christiansborg, Copenhagen, Denmark, 26 April 2019. Le Pen met also with the National Conservative Party chairman and chairman of the Foreign Policy Committee Soeren Espersen.  EPA/MADS CLAUS RASMUSSEN  DENMARK OUT

Will nichts von den Vorwüfen wissen: Marine Le Pen. Bild: EPA/RITZAU SCANPIX

Der Abgeordnete Jean-Michel Mis von der Präsidentenpartei La République en Marche (LREM) argumentierte hingegen, eine Untersuchungskommission müsse dem Verdacht einer «internationalen Verschwörung gegen die Interessen Frankreichs» nachgehen. Bannon arbeitet seit Monaten daran, Rechtspopulisten in der EU zu fördern, darunter die AfD. (sda/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • AquaeHelveticae 13.05.2019 07:01
    Highlight Highlight "US-Abgeordnete fordern Untersuchung"
    Da hat sich wohl ein Fehler eingeschlichen. Im Text wird nur auf Französische Abgeordnete eingegangen.
    So würde es auch nur wenig Sinn machen. Oder seit wann innteressiert es die USA ob sie sich in die Angelegenheiten anderer Länder einmischt.
    • Avenarius 13.05.2019 11:15
      Highlight Highlight Seit 70 Jahren mischen sich die USA in Politik, Wirtschaft und Kriege weltweit ein. Eigentlich immer im Geheimen und mit falschen Aussagen zum Geschehen. Sie stürzen Regierungen (Africa, Korea, Vietnam, Süd-Amerika, Israel, Irak Iran, Lybien uvm.) Sie arbeiteten die vergangenen 70 Jahren mit jeden Verbrecher-Regime zusammen und liessen anschliessend die Führer liquidiren, sobald die Interessen der USA nicht mehr gewahrt wurden. In einem Land, wo 50% der Steuern in die Kriegsmaschinerie gehen - auf die müssen wir aufpassen! Iran, Irak, Lybien??? 100 x friedlicher als die USA.

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