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International
Frankreich

Normandie-Touristin stürzt beim Selfiemachen tödlich von Kreidefelsen

Normandie-Touristin stürzt beim Selfiemachen tödlich von Kreidefelsen

03.10.2022, 21:55

Eine Touristin aus Indien ist von den Kreidefelsen in Étretat in der Normandie in den Tod gestürzt, während sie von sich ein Selfie machen wollte. Der Ehemann der 37-Jährigen, der am Sonntag Zeuge des Unglücks wurde, kam unter Schock in eine Klinik, wie der Sender France bleu am Montag unter Verweis auf die Polizei berichtete. Die Suche nach der Frau am Fuss der 90 Meter hohen Klippen und im Meer dauerte unterdessen an.

Etretat normandie frankreich seebad meer
Die Landschaft in Étretat.Bild: shutterstock

Es ist bereits das dritte Mal in diesem Jahr, dass eine Touristin beim Fotografieren von diesen Felsen in Frankreich in den Tod gestürzt ist. Im Januar verunglückte eine 24-Jährige, während Freunde sie fotografieren wollten, im Mai starb eine 61-Jährige.

Die Felsen locken jährlich über eine Million Besucher. Die Feuerwehr in der Region warnte wegen der steigenden Zahl von Unfällen und Felsabbrüchen kürzlich in einem Video vor den Gefahren, die sowohl oben auf den Klippen als auch an ihrem Fuss drohten. Die Menschen gingen immer mehr Risiken ein, um auf den Felsen Fotos zu machen. (sda/dpa)

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6 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Hi D
04.10.2022 07:52registriert September 2017
Ich war im Sommer in Irland. Bei den Cliffs of Moher standen mir manchmal die Haare zu Berge! Wenn sie sich selber in Gefahr bringen, hält sich mein Mitgefühl in Grenzen, aber teilweise schickten Elten die Kinder an den Rand um Fotos zu machen! Absperrungen nützen auch nichts, die werden ignoriert😏
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esther90
04.10.2022 04:43registriert April 2022
Am Creux-Du-Van dasselbe.
Der Nervenkitzel ist offenbar, gerade nicht abzustürzen.

Leute, wenn ihr den Kitzel braucht: geht in eine Fallschirm oder in eine andere Flugsport-Schule, oder in eine Tauchschule. Dort lernt ihr den Umgang mit Risiko. Danach könnt ihr die Sau rauslassen (allerdings seid ihr dann gescheiter, die Sau umso wilder, dafür gekonnt und mit Sicherheitsreserve). Leute, lasst den Scheiss an der Klippe.
Mir wird jedesmal Angst und Bange: untaugliche Ausrüstung (nicht selten: FlipFlops), Gelände unbekannt, keine Sicherung (kein Seil), maximales Schadenpotential (Tod).
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SusiBlue
04.10.2022 02:16registriert Februar 2016
Macht QR-Codes statt Warntafeln hin!
Damit kann der Handy-Mensch vermutlich mehr anfangen… und schaut sich das Warnvideo hoffentlich vor dem Selfie-machen an.
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