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800 Flüchtlinge wollten bei Calais durch den Euro-Tunnel – Polizei setzt Tränengas ein



Hunderte Flüchtlinge haben am Donnerstag in der Nähe der nordfranzösischen Hafenstadt Calais versucht, durch den Eurotunnel unter dem Ärmelkanal nach Grossbritannien zu gelangen. Zahlreiche Flüchtlinge versuchten gemäss Polizei, «mit allen Mitteln» den Verkehr zu verlangsamen, um sich in Lastwagen verstecken zu können.

Wie ein Fotograf der Nachrichtenagentur AFP berichtete, schnitten Einwanderer mit Teppichmessern Lastwagenplanen ein oder stiegen auf LKW-Dächer. Nach Behördenangaben versuchten insgesamt etwa 800 bis 1000 Einwanderer, in den Tunnel zu gelangen.

Bereits 18 Tote beim Tunnel 

Nach Angaben der Polizei setzten die Sicherheitskräfte Tränengas ein, nachdem sie mit Gegenständen beworfen worden seien. In Calais leben nach Angaben des französischen Innenministeriums 4500 Flüchtlinge in einem improvisierten Lager am Rande der Stadt. Sie stammen überwiegend aus Ostafrika, Syrien und Afghanistan.

Seit der Verstärkung der Sicherheitsvorkehrungen rund um das Gelände des Eurotunnels ist es für die Einwanderer zunehmend schwierig, nach Grossbritannien zu kommen. Seit Ende Juni kamen im Gebiet um Calais 18 Flüchtlinge bei dem Versuch ums Leben, nach Grossbritannien zu gelangen, wo sie sich bessere Lebensbedingungen erhoffen. (jas/sda/afp)

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