International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Wladimir Putin und Kim Jong Un treffen sich am Donnerstag

FILE - This combination file photo, shows Russian President Vladimir Putin, left, in St. Petersburg, Russia, April 9, 2019, and North Korean leader Kim Jong Un in Hanoi, Vietnam, on Feb. 28, 2019. When Kim meets with Putin for their first one-on-one meeting, he will have a long wish list and a strong desire to notch a win after the failure of his second summit with U.S. President Donald Trump in February 2019. (AP Photo/Dmitri Lovetsky, Evan Vucci, File)

Wladimir Putin und Kim Jong Un. Bild: AP/AP

Russlands Präsident Wladimir Putin wird den nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un am Donnerstag treffen. Das Gespräch werde in der Stadt Wladiwostok im Osten Russlands stattfinden, teilte der Kreml am Dienstag in Moskau mit.

Im Mittelpunkt der Unterredung werde «eine politische und diplomatische Lösung für das Atomproblem auf der koreanischen Halbinsel» stehen.

Russland wolle helfen, «positive Trends in jeder Hinsicht» zu verstärken, sagte Kreml-Berater Juri Uschakow. Es ist das erste Gipfeltreffen der beiden Machthaber. Putin hatte Kim wiederholt eingeladen, nachdem dieser zu Treffen unter anderem mit Chinas Staatschef Xi Jinping, Südkoreas Präsident Moon Jae In und US-Präsident Donald Trump gereist war.

Russland ist einer der wenigen Verbündeten Nordkoreas. Das letzte Treffen dieser Art fand im Jahr 2011 statt. Damals reiste Kims Vater Kim Jong Il zu Gesprächen mit dem damaligen russischen Präsidenten Dmitri Medwedew nach Sibirien.

Spannungen zwischen Nordkorea und den USA

Die Ankündigung des Treffens erfolgt vor dem Hintergrund von Spannungen zwischen Nordkorea und den USA. Das nordkoreanische Aussenministerium hatte den Ausschluss von US-Aussenminister Mike Pompeo von möglichen Atomgesprächen zwischen beiden Staaten gefordert. Zur Begründung hiess es, Pompeo sei «unbesonnen» und unreif und stehe damit einer Wiederaufnahme der Gespräche im Weg.

Die aussergewöhnliche Verbalattacke Pjöngjangs auf Pompeo erfolgte nur Stunden nach einem mutmasslichen neuen Waffentest des abgeschotteten Landes. Wie die staatliche Nachrichtenagentur KCNA meldete, wurde eine neue «taktische Lenkwaffe» getestet.



Kim hatte sich bei einem Gipfeltreffen mit Trump im vergangenen Jahr in Singapur grundsätzlich auf eine Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel verständigt. Konkrete Schritte wurden allerdings nicht vereinbart.

Bei ihrem zweiten Gipfel Ende Februar in der vietnamesischen Hauptstadt Hanoi erreichten Kim und Trump keine Einigung über Schritte zur atomaren Abrüstung. Seither gab es mehrfach Berichte über neue Aktivitäten auf nordkoreanischen Testanlagen. (tam/sda/afp)

So bombastisch empfängt Kim Jong Un seinen (Ex-)Feind

Putin macht eine Instastory

Play Icon

Das könnte dich auch interessieren:

«So sehen Depressionen aus» – Facebookpost einer jungen Frau geht viral

Link zum Artikel

Kann Basel YB wieder gefährlich werden? Alle Transfers der Super League im Überblick

Link zum Artikel

Mehr Spass! Hier kommen die 24 lustigsten Fails, die das Internet gerade zu bieten hat

Link zum Artikel

Kommen Sie, kommen Sie! PICDUMP!

Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

7
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
7Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • AdvocatusDiaboli 24.04.2019 00:35
    Highlight Highlight Putin braucht wohl mehr Nordkoreanische Sklaven um seine Rohholzwirtschaft voranzutreiben.
  • roger.schmid 23.04.2019 23:08
    Highlight Highlight "Russland ist einer der wenigen Verbündeten Nordkoreas"

    ..daher ist dieses Folterregime, dass unmenschliche KZ's betreibt, bei gewissen Kommentarschreibern ziemlich beliebt..
  • Wander Kern 23.04.2019 20:42
    Highlight Highlight Mit Putins Unterstützung könnte sich Kim vermutlich sogar eine Demokratie leisten, allgemeiner Internetzugang vorausgesetzt.
  • Hans Jürg 23.04.2019 16:55
    Highlight Highlight Ob Vlad ein gutes Wort für seinen Schützling Don bei Kim einlegen wird?
    • Wander Kern 24.04.2019 10:31
      Highlight Highlight Wer hier wem im Hintern steckt, ist mir nicht ganz klar. Aber vielleicht mischt ja Dennis Rodman noch mit...
  • bebby 23.04.2019 16:03
    Highlight Highlight Ich denke, Ihr bringt da etwas durcheinander. Auf dem Bild ist Kim Jong-Il zu sehen. 2001 war Kim Jong-Un gerade erst als Schüler aus Liebefeld (BE) zurückgekehrt.
    • tanja_mo 23.04.2019 16:16
      Highlight Highlight Das stimmt natürlich. Merci! Ist berichtigt.

Für Putin ist der Liberalismus gestorben

Wie Donald Trump, Viktor Orban, Matteo Salvini oder Marine le Pen: Der russische Präsident gehört nun offiziell zur Front der nationalistischen Populisten.

Am G20-Gipfel in Osaka versammelt sich über das Wochenende alles, was in der internationalen Politik Rang und Namen hat. Für die meisten Staatsoberhäupter ist es jedoch schwer, einen Platz an der Sonne zu erhalten. Sie werden überstrahlt von den beiden Schwergewichten, dem US-Präsidenten Donald Trump und seinem chinesischen Gegenpart Xi Jinping.

Russlands Präsident ist nicht jemand, der gerne am Katzentisch Platz nimmt. Um in die internationalen Schlagzeilen zu kommen, gewährte Wladimir Putin …

Artikel lesen
Link zum Artikel