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Zusammenstösse zwischen Muslimen und Christen in Stadt nahe Colombo



epa07548207 Sri Lankan Christian’s lighting candles on temporary stand opposite St Anthony’s church damage by suicide attack while navel personnel engage in reconstruction work in Colombo, Sri Lanka 05 May 2019. Masses in churches were cancelled for second week due to the warning of more possible terrorist attacks. Security was on high alert in the island after at least 259 people were killed and hundreds more injured in a coordinated series of blasts during the Easter Sunday service at churches and hotels on 21 April 2019.  EPA/M.A.PUSHPA KUMARA

Kerzen vor der St. Anthony-Kirche. Bild: EPA/EPA

Zwei Wochen nach den Anschlägen in Sri Lanka ist nach gewaltsamen Zusammenstössen zwischen Muslimen und Christen in einer Stadt nahe der Hauptstadt Colombo eine Ausgangssperre verhängt worden.

Bei den Auseinandersetzungen in Negombo seien mehrere Fahrzeuge beschädigt worden, sagte ein hochrangiger Polizeibeamter am Sonntag . Zur Vermeidung einer weiteren Eskalation sei eine Ausgangssperre bis 7.00 Uhr (Ortszeit, 03.30 Uhr MESZ) verhängt worden.

Zu möglichen Opfern bei den Auseinandersetzungen in Negombo wurden keine Angaben gemacht. In der Stadt nördlich von Colombo waren bei den mutmasslich islamistischen Anschlägen vom Ostersonntag in einer Kirche mehr als hundert Menschen getötet worden.

Bei den Selbstmordattentaten auf insgesamt drei Kirchen sowie drei Luxushotels waren zusammengenommen 257 Menschen gestorben, etwa 500 weitere wurden verletzt. Nach der Anschlagsserie wurde in dem südasiatischen Inselstaat der Ausnahmezustand verhängt.

Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) reklamiert die Anschläge für sich. Sri Lankas Regierung macht die Islamistengruppe National Thowheeth Jama'ath (NTJ) für die Anschläge verantwortlich, glaubt aber, dass sie Unterstützung aus dem Ausland hatte. (sda/afp)

Terroranschläge zu Ostern in Sri Lanka

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1Kommentar anzeigen

Ein Einzeltäter? Nein, der Mörder von Halle ist nicht allein

Es heisst, der Täter von Halle sei Einzeltäter. Das darf nicht verschleiern, dass er Narrative benutzte, die auch von Rechtspopulisten in Talkshows vorgetragen werden.

Es gehört zur Boshaftigkeit des Terrorismus, dass nicht alle Aufmerksamkeit seinen Opfern gewidmet sein kann. Dass es nicht nur um die geht, die gestorben sind, weil sie im falschen Moment erbärmlichen Menschen voller Hass begegneten. Oder um die Überlebenden, deren psychische Wunden vielleicht nie vernarben werden. Sondern, dass sich ein Teil des öffentlichen Interesses auch auf die Täter richtet, jemanden also wie Stephan B., der vermutlich genau das bezweckte, als er gestern in Halle …

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