International
Gesellschaft & Politik

105 Migranten aus dem Mittelmeer gerettet

105 Migranten aus dem Mittelmeer gerettet

07.03.2023, 13:1207.03.2023, 14:59
Die italienische Hilfsorganisation «Emergency» rettete 105 Menschen.
Die italienische Hilfsorganisation «Emergency» rettete 105 Menschen.Emergency, gabriele micalizzi

Die italienische Hilfsorganisation «Emergency» hat nach eigenen Angaben 105 flüchtende Menschen im zentralen Mittelmeer aus Seenot gerettet.

Unter ihnen befanden sich unter anderem eine Frau, die im siebten Monat schwanger ist, und 25 unbegleitete Minderjährige, wie die Organisation am Dienstag mitteilte. Die Menschen seien auf einem Schlauchboot unterwegs gewesen. Nachdem der Motor ausgefallen sei, habe die Organisation die Menschen in internationalen Gewässern nahe der libyschen Küste in der Nacht auf Dienstag auf die «Life Support» geholt.

Das Boot «Life Support».
Das Boot «Life Support». Bild: Emergency

Die Crew der «Life Support» habe während ihres Einsatzes sofort an das verheerende Bootsunglück in Crotone in Süditalien vor rund einer Woche denken müssen, sagte Emanuele Nannini, Programmdirektor von Emergency. «Auch hier handelte es sich um ein Boot in einer gefährlichen Situation, in der die Menschen aufgrund der schrecklichen Bedingungen ihr Leben riskierten.»

Unterdessen bargen Einsatzkräfte den leblosen Körper eines dreijährigen Mädchens in den Gewässern vor Steccato di Cutro, wo sich jenes Schiffsunglück abspielte. Die Opferzahl stieg somit auf 71, wie ein Kommandant der Carabinieri auf Anfrage bestätigte. Es werden noch weitere Menschen vermisst; rund 80 Menschen überlebten das Unglück. (sda/oee)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
1 Kommentar
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1
Trump verliert laut US-Medien Geduld mit Justizministerin Pam Bondi
Pam Bondi ist nicht nur Justizministerin, sondern nach US-Recht auch Chefanklägerin. Das Weisse Haus findet ihr Vorgehen zu zögerlich – in vielen Fällen.
US-Präsident Donald Trump verliert die Geduld mit seiner Justizministerin Pam Bondi. Das berichtet die Zeitung «Wall Street Journal» unter Berufung auf Quellen im Weissen Haus. Trumps Unmut über Bondi, im US-Rechtssystem zugleich Chefanklägerin des Landes, kommt nicht ganz überraschend.
Zur Story