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Gesellschaft & Politik

Disco-Unglück in der Karibik: Suche nach Überlebenden eingestellt

Suche nach Überlebenden nach Disco-Unglück eingestellt

10.04.2025, 05:3410.04.2025, 05:34

Zwei Tage nach dem Einsturz des Dachs einer Diskothek in der Dominikanischen Republik haben die Rettungskräfte am Mittwoch ihre Suche nach möglichen Überlebenden eingestellt. «Bisher haben wir 184 Tote geborgen», erklärte der Rettungsdienstchef Juan Manuel Méndez.

Rescue workers search for survivors at the Jet Set nightclub after its roof collapsed during a concert in Santo Domingo, Dominican Republic, early Tuesday, April 8, 2025. (Noticias SIN via AP)
Dominic ...
Bei der Tragödie kamen 184 Menschen ums Leben.Bild: keystone

«Alle sinnvollen Möglichkeiten mehr Überlebende zu finden» seien ausgeschöpft worden, erklärten die dominikanischen Behörden am Mittwoch (Ortszeit). Nach offiziellen Angaben wurden beim Unglück mehr als 500 Menschen verletzt.

Das Dach des beliebten Clubs «Jet Set» in der dominikanischen Hauptstadt Santo Domingo war am Dienstag während eines Konzerts von Merengue-Star Rubby Pérez plötzlich eingestürzt. Auch Pérez kam bei dem Unglück ums Leben, wie sein Manager bestätigte. Unter den Todesopfern befanden sich zudem zwei frühere Profi-Baseballspieler der US-Major League.

Nationalität der Opfer bleibt unklar

Die Nationalität der Todesopfer in dem auch bei Touristinnen und Touristen beliebten Land war zunächst weiter unklar. US-Aussenminister Marco Rubio sprach den Opfern sein Beileid aus. Nach Angaben Rubios befand sich mindestens ein US-Bürger unter den Todesopfern.

Wieviele Gäste sich zum Zeitpunkt des Unglücks in dem Nachtclub aufgehalten hatten, war unklar. In Medienberichten war von 500 bis 1000 Gästen die Rede. Über 300 Rettungskräfte hatten stundenlang fieberhaft nach Überlebenden in den Trümmern gesucht.

Das Karibikland Dominikanische Republik ist wegen seiner Strände und seiner Partykultur bei Touristinnen und Touristen beliebt. Nach Angaben des Tourismusministeriums kamen 2024 mehr als elf Millionen Besucherinnen und Besucher ins Land. (sda/afp)

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