Könnten mit Hantavirus infiziert sein: WHO sucht 82 Flugpassagiere
Bisher hat das Hantavirus, das auf dem Kreuzfahrtschiff MV Hondius ausgebrochen ist, drei Tote gefordert. Es handelt sich um ein älteres Ehepaar aus den Niederlanden und eine Person aus Deutschland. Die Niederländerin war am 25. April von St.Helena nach Südafrika geflogen. Im Spital starb sie schliesslich an den Folgen des Virus, nachdem bereits ihr Mann verstorben war.
In dem Flugzeug, das die Frau nach Südafrika gebracht hatte, sassen weitere Passagiere. Die Weltgesundheitsorganisation WHO befürchtet nun, dass es dabei zu weiteren Ansteckungen gekommen sein könnte. Sie versucht nun deshalb, so schnell wie möglich die 82 Passagiere aufzuspüren, wie Medien berichten.
Konkret soll es sich um den Flug 4Z132 der Fluggesellschaft Airlink handeln. Die Embraer 190 flog um 14.40 Uhr am 25. April in St.Helena los und kam um 20.31 Uhr Lokalzeit in Johannesburg an. Die Suche nach den betroffenen Passagieren sei eingeleitet worden, meldet die WHO.
Eigentlich ist eine Übertragung des Hantavirus von Mensch zu Mensch ungewöhnlich. Trotzdem geht die Weltgesundheitsorganisation mittlerweile davon aus, dass es an Bord der MV Hondius zu einer ebensolchen Übertragung gekommen ist. (vro)
