International
Gesundheit

Mann mit Baum-Mann-Krankheit wird in Bangladesch operiert

1 / 8
Abul Bajandar: Rikscha-Fahrer mit «Baum-Mann-Krankheit»
Abul Bajandar ist ein Rikscha-Fahrer aus Bangladesch.
quelle: epa/epa / abir abdullah
Auf Facebook teilenAuf X teilen

Halb Mensch, halb Baum: Rikscha-Fahrer mit seltener Krankheit wird in Bangladesch operiert 

01.02.2016, 13:3101.02.2016, 16:33

Ein Rikscha-Fahrer aus Bangladesch leidet unter einer seltenen Krankheit: Seine Hände erinnern an knorrige Baumwurzeln. Nun soll er in einer Klinik in der Hauptstadt Dhaka operiert werden.

Der Mann leidet an einer seltenen Hautkrankheit, die zu warzenübersäter Haut und schuppenartigen Missbildungen an den Händen und Füssen führt. Das vererbte Leiden namens Epidermodysplasia verruciformis ist auch als «Baum-Mann-Krankheit» bekannt.

Ein Ärzteteam des Dhaka Medical College in der Hauptstadt soll sich laut örtlichen Medienberichten vom Wochenende nun um den Rikscha-Fahrer Abul Bajandar kümmern. Der 25-Jährige aus dem Khuna-Distrikt im Süden des Landes leidet seit mehreren Jahren an den Auswüchsen. Die Krankheit ist oft mit einem erhöhten Risiko für Hautkrebs verbunden. Ein Heilmittel gegen das Leiden gibt es nicht. (sda/dpa/cma)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Terroranschlag in Ottawa
«Wir hörten Schreie und Schüsse» – 14 Schweizer Schüler waren während der Schiesserei im Parlament eingeschlossen
Nicht nur Kanadier waren von dem Anschlag in Ottawa betroffen: 14 Schweizer Schüler befanden sich während des Amoklaufs von Michael Zehaf-Bibeau in Ottawa – und zwar im Herzen des Geschehens.
Wie die welsche Zeitung «La Liberté» berichtet, hielten sich die Schüler aus Bulle (Fr) anlässlich eines zweiwöchigen Schulausflugs in der kanadischen Hauptstadt auf und besichtigten das Parlamentsgebäude, als die ersten Schüsse fielen. «Wir dachten erst, dass etwas zu Boden gefallen sei», schildert ein Schüler die Ereignisse. «Aber dann merkten wir schnell, dass etwas Schlimmeres vorgefallen war. Wir hörten Schreie und erneute Schüsse».
Zur Story