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Mysteriöse neue Lungenkrankheit fordert erstes Todesopfer



Erstmals ist ein Patient an der rätselhaften neuen Lungenkrankheit gestorben, die in China ausgebrochen ist. Wie die Gesundheitskommission der zentralchinesischen Metropole Wuhan am Samstag weiter berichtete, sind sieben Patienten in einem kritischen Zustand.

Insgesamt sei bei 41 Erkrankten das neuartige Coronavirus festgestellt worden, das als Auslöser gilt. Zwei Patienten seien bereits aus dem Krankenhaus entlassen worden, hiess es weiter. Seit einer Woche seien keine neue Infektionen mehr entdeckt worden.

epa08113818 Researchers examine materials collected from a Chinese woman to find the cause of her mysterious pneumonia symptoms, at a public health institute in Suwon, South Korea, 09 January 2020. The Korea Centers for Disease Control and Prevention said on 08 January that the 36-year-old woman, who had visited the Chinese city of Wuhan in Hubei Province in December 2019, showed symptoms of the illness.  EPA/YONHAP SOUTH KOREA OUT

Koreanische Wissenschafter untersuchen in Südkorea die mysteriöse Lungenkrankheit. Bild: EPA

Nach den Ermittlungen sind die Patienten meist Mitarbeiter oder Besucher eines Marktes in Wuhan gewesen, wo neben Fischen auch Wildtiere verkauft werden. «Es sind keine klaren Erkenntnisse für eine Übertragung von Mensch zu Mensch gefunden worden», teilte die Kommission mit. Unter den mehr als 700 Personen, darunter mehr als 400 medizinische Mitarbeiter, die Kontakt zu den Patienten gehabt hätten, seien keine Fälle festgestellt worden.

Experten haben als Erreger einen neuen Typ aus der Gruppe der Coronaviren festgestellt, wie die Weltgesundheitsorganisation WHO am Donnerstag mitgeteilt hatte. Solche Viren verursachen oft harmlose Erkältungen, allerdings gehören auch Erreger gefährlicher Atemwegskrankheiten wie Sars und Mers dazu. Das Virus kommt bei Menschen und in der Tierwelt vor. Ein Überspringen der hochvariablen Viren zwischen Tierarten oder vom Tier auf den Menschen ist nicht ungewöhnlich. (sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Merlin.s17 11.01.2020 09:00
    Highlight Highlight Klingt wie eine Überschrift aus plague inc.
  • wolge 11.01.2020 08:43
    Highlight Highlight Früher oder spöter wird die Natur das Problem der Überbevölkerung lösen...
    • My Senf 12.01.2020 11:45
      Highlight Highlight Du denkst also der Virus kam einfach so von der Natur?

      Ich mal mir die Welt wie ich sie mir get hab. Alles klar
  • My Senf 11.01.2020 08:27
    Highlight Highlight Sind die 41 Patienten uiguren?
  • Menel 11.01.2020 08:24
    Highlight Highlight Eines der Dinge, die mir wirklich Angst machen, sind resistente Keime und "neue" Viren. Seit SARS denke ich auch, dass die nächste grobe Seuche aus dem Stamm der Coronaviren kommen wird. Ich hoffe einfach, wir sind fachlich und technisch heute nun schon so weit, dass wir was gegen solche Viren finden, bevor es so ausartet wie bei der Spanischen Grippe.
    • Ribosom 11.01.2020 08:36
      Highlight Highlight Einen Impfstoff für einen bekannten Virus (z.b. Grippe) herzustellen dauert mehrere Monate.
      Einen neuen Virus zu untersuchen, den Wirstoff zu finden und den Impfstoff herzustellen dauert Jahre.
      Oder wir haben Glück.
      Jedenfalls ist es nie auszuschliessen, dass eine Pandemie entsteht.
    • Maya Eldorado 11.01.2020 19:51
      Highlight Highlight Die Spanische Grippe weckt bei mir Erinnerungen.
      Mein Grossvater väterlicherseits starb anno 1918 daran. Mein Vater, das dritte Kind war kaum jährig und meine Grossmutter war mit dem vierten Kind schwanger, als er starb.

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