International
Google

Steigende Nachfrage nach KI lässt Googles CO2-Emissionen steigen

FILE - A sign is shown on a Google building at their campus in Mountain View, Calif., on Sept. 24, 2019. On Friday, June 7, 2024, U.S. District Judge Leonie Brinkema ruled that a judge rather than a j ...
Google verzeichnet 13 Prozent mehr CO2-Emissionen als im Vorjahr.Bild: keystone

Steigende Nachfrage nach KI lässt Googles CO2-Emissionen steigen

03.07.2024, 10:3503.07.2024, 10:35

Die grosse Nachfrage nach Künstlicher Intelligenz und damit verbundene riesige Rechenleistungen verhageln dem Internetriesen Google die Klimabilanz. Wie das Unternehmen in seinem eigenen jährlichen Nachhaltigkeitsbericht mitteilte, stiegen seine CO₂-Emissionen im vergangenen Jahr verglichen mit dem Referenzjahr 2019 um 48 Prozent.

Demnach betrugen sie 14,3 Millionen Tonnen. Im Jahresvergleich war das ein Plus von 13 Prozent, wie es am Dienstag (Ortszeit) weiter hiess.

Der starke Anstieg der Treibhausgasemissionen ist Google zufolge vor allem auf den erhöhten Energieverbrauch seiner Rechenzentren im Zusammenhang mit Anwendungen Künstlicher Intelligenz (KI) zurückzuführen – und erfolgte trotz der gestiegenen Nutzung des Unternehmens von Wind- und Solarenergie. Hinzu komme die benötigte zusätzliche technische Infrastruktur, also neue Datenzentren, um die steigende Nachfrage nach KI zu stillen.

Google ist mit diesem Problem nicht allein: Auch der Technologiekonzern Microsoft hatte kürzlich in seinem Umweltbericht mitgeteilt, dass die CO₂-Emissionen im vergangenen Jahr 29 Prozent über dem Wert von 2020 lagen. Auch das liege an steigenden Investitionen in die Infrastruktur, die für neue Technologien benötigt werde.

Google und Microsoft gehören zu den Pionieren auf dem Feld der KI. Beide Konzerne wollen bis zum Ende des Jahrzehnts klimaneutral wirtschaften. (sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Aktuelle Gefahren und zukünftige Risiken von KI
1 / 13
Aktuelle Gefahren und zukünftige Risiken von KI
Das ist der britisch-kanadische Informatiker und Psychologe Geoffrey Hinton, er gilt als «Pate» der künstlichen Intelligenz. Der renommierte Wissenschaftler warnt aber auch eindringlich vor den aktuellen und zukünftigen Gefahren der neuen Technologie ...
quelle: keystone / noah berger
Auf Facebook teilenAuf X teilen
KI-Hit: Nach Harry Potter in Berlin kommen Simpsons in «echt»
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
3 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3
Der gestrandete Wal vor Deutschland hat sich befreit – was wir wissen
Am Freitag hätte die Rettung des Tieres in Norddeutschland weitergehen sollen, doch am Morgen war der Wal bereits weg. Gerettet ist er gemäss Experten dennoch nicht. Eine Übersicht.
Der Wal, der nahe der deutschen Küste in der Ostsee gestrandet war, hat sich befreit. Das hat der Biologe Robert Marc Lehmann am Freitagmorgen bestätigt. Schon davor machte in deutschen Medien die Meldung die Runde, dass das Tier in der Nacht verschwunden war. Später meldete die Bild zudem, dass der Wal durch den Einsatz von Drohnen in der Lübecker Bucht bei Sierksdorf gesichtet wurde.
Zur Story