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McDonald's setzt in Zukunft auf mit KI bei Bestellungen

KI soll in Zukunft Bestellungen bei McDonald's annehmen

17.06.2024, 07:3217.06.2024, 09:23
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McDonald's will Bestellungen in Restaurants mit der Zeit auch von Künstlicher Intelligenz (KI) annehmen lassen. Der US-Konzern sieht in Chatbots die Zukunft.

Zwar wird ein Testlauf an mehr als 100 Standorten der Schnellrestaurant-Kette in den USA nach rund zwei Jahren beendet, wie die Fachpublikation «Restaurant Business» am Wochenende unter Berufung auf eine Mitteilung an die Lokale berichtete. Der gemeinsam mit dem Computer-Konzern IBM erprobte Schritt sei aber nicht das Ende, machte McDonald's deutlich.

FILE- A McDonald's Quarter Pounder, left, and Double Quarter Pound burger is shown with fresh beef in Atlanta, March 6, 2018. A top European Union court ruled that McDonald?s has lost its Big Mac ...
McDonald's investiert in KI.Bild: keystone

Nach den Testerfahrungen sei man überzeugt, «dass eine Lösung für Sprach-Bestellungen im Drive-thru ein Teil der Zukunft unserer Restaurants sein wird», betonte das US-Unternehmen in einer Stellungnahme an «Restaurant Business». Nun sollen verschiedene Möglichkeiten geprüft werden, bis Jahresende will sich McDonald's auf eine technische Lösung festlegen.

Oft zunächst nur auf Englisch

Software mit Künstlicher Intelligenz wird immer besser darin, Unterhaltungen mit Menschen zu führen. Gerade für Bestellungen in manchen Restaurants bietet sich Spracherkennung an, da es ausreichen sollte, eine überschaubare Wortauswahl zu beherrschen. Sogenannte generative KI – wie sie etwa beim Chatbot ChatGPT zum Einsatz kommt – kann zudem Sätze auf dem sprachlichen Niveau eines Menschen formulieren.

McDonald's schloss im Dezember auch eine auf die Nutzung generativer KI ausgerichtete Partnerschaft mit Google, wobei die Details des Deals zunächst unklar blieben. US-Konkurrenten wie die Fast-Food-Ketten Wendy's und Carl's Jr. experimentieren ebenfalls mit der automatisierten Annahme gesprochener Bestellungen. Offen ist, wie schnell solche Lösungen ausserhalb der USA angewendet werden könnten, da KI-Software meist zunächst für Englisch entwickelt wird.

(rbu/sda/dpa)

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38 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Laborant
17.06.2024 08:39registriert November 2019
"Einen Hamburger bitte!" - "Die Bürger der Stadt Hamburg werden Hamburger genannt und Sklaverei ist verboten, bitte bestellen Sie etwas anderes."

Ich sehe glorreiche Zeiten auf uns zukommen.
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Subsidy
17.06.2024 07:47registriert Oktober 2023
Ja so was wird mit der Zeit halt mehr und mehr kommen. Werden viele sicher nicht mögen. Ich persönlich würde ja eigentlich sagen, Roboter die uns die Arbeit abnehmen sollten unser Ziel sein.

Das Problem bei dem ganzen hier ist aber leider, die Einsparungen werden nicht an die Kunden weitergehen und Steuern werden diese KIs/Roboter auch nicht zahlen.

Das meiste davon wird einfach wieder in die Taschen der Manager fliessen und dafür gibts dann wieder viele Leute ohne Arbeit die dennoch aber Geld fürs Leben verdienen müssen, weil trotz Automation alles weiter kostet und teurer wird.
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Das sind die grössten finanziellen Sorgen der Schweizerinnen und Schweizer
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